PERSÖNLICHES ZIRKEL-TAGEBUCH 21.12.2023

Wintersonnwende - Teil 1

 

Ich beginne diesen Text einmal mehr sehr früh morgens, nachdem ich nicht mehr schlafen konnte, und über 24 Stunden, bevor die Wintersonnende am 22. Dezember um 4.27 Uhr erreicht und sogleich überschritten ist. Heute Abend, wird auch der letzte Zirkel in diesem Jahr sein und geplant ist am Schluss des ‚Sitzens‘, dass wir noch eine kleine Rauhnachtseröffnung machen, speziell für jene, die bewusst und achtsam durch diese Tage hindurchgehen wollen. Auch ich habe mir vorgenommen, bis zum 6. Januar 2024 voll mit dabei zu sein, weniger aber indem ich jeden dieser Tage mit einem gedanklichen Fokus angehe, sondern indem ich mich wie meist von den ‚Kräften‘ selbst, durch diese Zeit führen und dabei inspirieren wie anrühren lasse. Es wäre und ist mir auch zu viel, nochmals jeden dieser Tage mit einem Thema zu belegen, sondern für mich steht nun an, dass bisher erhaltene und bis zu diesem tiefsten Jahrespunkt erarbeitete, nun zu verarbeiten und zu integrieren. Ich bin sonst schon mit meiner jetzigen Unterwelt-Arbeit, ziemlich an meine Grenze gekommen!

Auch dieses Zirkel-Jahr 2023 empfand ich für mich nicht immer leicht, oft anspruchsvoll und hat viel von meiner Kraft gekostet. Natürlich gab es sehr schöne, erfreuliche sowie glückliche Momente, aber auch erschöpfende, traurige und gar verzweifelte Momente. Ich kann gut spüren, wie ich über diese Zirkel-Jahre hinweg dünnhäutiger geworden bin, es oft nur ganz wenig braucht, dass ich innerlich sehr angerührt werde, dies aber zumeist nicht zeige. Das hängt damit zusammen, dass ich mir einbilde, dass dies vermutlich im Zirkel nur wenige nachvollziehen könn(t)en, weil der überwiegende Teil der Zirkel-Teilnehmer:innen erst gut ein Jahr mit dabei sind. Ich aber habe in diesen über 8 Jahren Zirkelarbeit mittlerweile schon so einige Menschen kommen und gehen gesehen, war jedes Mal mit neuen Persönlichkeiten und ihren jeweiligen Eigenheiten wie (Ideal-)Vorstellungen konfrontiert, und habe immer versucht mein Bestes zu geben und alle zu unterstützen. Aber das kostet jeweils Kraft, auf die Länge viel weitere Kraft und zukünftig weiss ich noch nicht, wie ich das insgesamt meistere.

 

Ausser Frage steht, dass ich dabei sehr viel lerne, einerseits zusammen mit den Menschen, anderseits zusammen mit den Spirit-Kräften. Ich wäre froh, ich hätte zu Anfang meiner physikalisch-medialen Zirkelarbeit das gewusst was ich heute weiss, ich hätte mir so einiges ersparen können und wir hätten im Zirkel, bestenfalls schon früher Fortschritte gemacht. Obwohl ich das Glück hatte, mittlerweile schon so einige physikalische Medien und Lehrer kennenzulernen, also auch so einige Grundlage und Theorie zur Verfügung gestellt bekommen habe, muss ich unter dem Strich sagen, dass das Wenigste davon in der unmittelbaren Zirkel-Praxis geholfen hat. Jedes Medium hat seine eigenen Vorstellungen und Ideale zur physikalischen Medialität, so wie es eben bei ihm selbst klappt und das vermittelt es auch. Aber genau darum geht es auch im Zirkel und seinem (zukünftigen) Medium, dieser und dieses muss zusammen mit seinen eigenen Spirits erarbeiten, wie es funktionieren und ablaufen soll. Der springende Punkt dabei, dass die Menschen immer die Schüler:innen sind!

 

Eines der grössten Probleme im Zirkel und über die Jahre, sind die Menschen selbst gewesen, wozu ich mich auch zähle. Die Menschen mit ihren eigenen Ideen, Idealen, Vorstellungen und Wünschen zur physikalischen Medialität, und wie das bestenfalls im Zirkel laufen wie ablaufen müsste. Unter dem Strich kann man sagen, dass das Ich/Ego gerne vor den Spirits kommt und die (unbewusste) Idee besteht, dass die Spirits den Menschen nachfolgen und sich ihnen und ihren Wünschen anpassen sollten. Heute denke ich, dass die Spirits sich dort anpassen wo es möglich ist, es aber grundsätzlich darum geht, dass die Menschen sich zurückhalten und zurücknehmen, um zuerst einmal respektvoll vom Spirit zu lernen. Natürlich sollte dies nicht ohne Achtsamkeit und Vernunft geschehen, denn nicht alle Spirits haben auch die Reife, dass man vor ihnen (symbolisch) das Knie beugen soll. Somit geht also darum einerseits ein geeignetes Zirkel-Umfeld zu schaffen, innerhalb dessen ein Austausch zwischen den Welten möglich ist, anderseits bereit zu sein, als ‚Schüler:in‘ etwas Demut und Geduld aufzubringen.

 

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„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gegen- über steht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.“

(Meister Eckhart)

 

ACHTUNG

 

DIESE HOMEPAGE WIRD VÖLLIG NEU ÜBERARBEITET UND ERWEITERT.

 

ICH BITTE UM GEDULD UND VERSTÄNDNIS!

 

"Frage Dich nicht, was die Welt braucht. Frage Dich, was Dich lebendig werden lässt und dann geh los und tu das. Was die Welt nämlich braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind." (Harold Whitman)

"Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Mass an Dunkelheit denkbar. Glück würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Widerpart in der Traurigkeit." (C.G. Jung)

"So viele von uns begeben sich auf den spirituellen Weg, weil sie leiden. Sie müssen sich jedoch im klaren sein, dass eine echte Heilung nur dann eintreten kann, wenn sie tiefes Mitgefühl für sich selbst haben, insbesondere für die Teile ihres Selbst, die sie nicht mögen oder sie als hässlich betrachten."

(Pema Chödrön)

"Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass die meisten Menschen ihre körperlichen, geistigen und seelischen Möglichkeiten nur zu einem sehr geringen Teil ausschöpfen. .... Wir alle verfügen in unserem Leben über ein Potenzial unvorstellbaren Ausmasses, auf das wir nur zuzugreifen brauchen."  

(William James)