Physikalisch-medialer Zirkel - 6

Seit knapp 4 Jahren gibt es den Hirschmond-Zirkel und in dieser Zeit, war das Thema Musik - für die Trance und Kraftaktivierung - in Abständen und auf verschiedene Weise, immer wieder Grund für Diskussionen. Ich weiss noch, wie ich am allerersten Zirkel-Tag eine CD aus meiner Ritual-Musik-Sammlung mitbrachte, und diese nach dem ersten Sitzen gleich auf Missfallen gestossen ist. Da wir dann aber Musik ganz allgemein bei unseren ersten Trancversuchen als störend ermpfanden, war diese über ein Jahr lang kein wirklich grosses Thema mehr. Sobald wir jedoch anfingen erneut mit Musik als Unterstützung zu singen, trafen immer wieder verschiedene Ansichten, Vorstellungen und Bedürfnisse aufeinander und sorgten für gewisse Spannungen.

Diese 'Tyrannei der Musik' hat jedoch nur entstehen können, weil ich zu lange geglaubt habe, dass es Musik unbedingt für die Entwicklung der physikalischen Medialität braucht. Ausserdem habe ich mich als Zirkel-Verantwortlicher verpflichtet gefühlt, Musik möglichst passend und für alle herzustellen. Mittlerweile stehe ich durch die Zirkelerfahrungen an einem anderen Punkt und dabei ist die erste Erkenntnis, dass zur Entfaltung der physikalischen Medialität, sowohl das regelmässige Sitzen in der Stille, wie mit Unterstützung der Musik wichtig und hilfreich ist. Das Sitzen in absoluter Dunkelheit und Stille ermöglicht es z.B., die 'Kräfte' viel besser und feiner wahrnzunehmen, kennenzulernen und zu erfahren, und sich dann auf diese einzulassen.

 

Auch bei der Musikwahl ist meine Meinung durch Beobachtung und Lernen mittlerweile völlig anders und hier gilt die erste Regel, dass bei der physikalisch-medialen Entwicklung, die Musik zuerst immer auf und für das Medium zugeschnitten sein muss. Das Medium kann auf diese Weise erstens mit seiner Trance experimentieren, zweitens seine inneren Seelenenergien stimmulieren, sowie drittens auf diese Weise jene 'Spirit-Kräfte' rufen und locken, die der eigenen Wesensart entsprechen. Die Musik wird damit zu einem persönlichen Werkzeug! Anders ist es dann wenn man als Medium öffentlich arbeitet und dabei eine Musik-Wahl trifft, die allgemeiner ist und die die BesucherInnen einer Séance zwecks Energieaufbau zu stimmulieren vermag.

 

Während das Medium auf diese Weise den 'Spirits' dient, gibt es innerhalb des Zirkel eine zweite Regel, nämlich, dass die Mit- und BeisitzerInnen immer dem Medium dienen. Die Erfahrung lehrt, dass einzelne MitsitzerInnen früher oder später ihre eigenen Ansichten, Theorien und Meinungen einbringen wollen, sowohl zum Thema, Zirkelablauf oder zur Musik. Dienen diese aber nicht in erster Linie dem Medium und seiner Entfaltung - gefolgt vom Zirkel -, dann wird damit Energie gebunden die dem physikalisch-medialen Entwicklungsprozess nicht mehr zur Verfügung steht. Sobald der Zirkel den persönlichen Idealen und Bedürnissen der BeisitzerInnen dienen soll, kommt es damit zu einer Aufsplittung der Energie und Erschwernisse sind vorprogrammiert.

 

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Somit ergeben sich für mich aus den bisherigen Erfahrungen folgende Richtlinien und Regeln:

 

1. Für die Entwicklung des Mediums und der Physikalischen Medialität - Trance, Ektoplasma, Phänomene - braucht es das Sitzen in der Dunkelheit sowohl in der Stille wie mit Musik.

 

2. Die Wahl der Musik im Entwicklungs-Zirkel, hat sich nach dem Wesen des Mediums zu orientieren, um damit dessen Trance zu fördern und den Kontakt mit den Spirits zu forcieren.

 

3. BeisitzerInnen im Zirkel müssen sich nach dem Medium und den Spirits richten, ihr Geschenk des Eingebens, besteht im Eingebundensein eines kraftvollheilsamen Mensch-Spirit-Prozesses.

 

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„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gegen- über steht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.“

(Meister Eckhart)

 

PHYSIKALISCHE MEDIALITÄT

 

HIRSCHMOND - BASEL

 

EXPERIMENTAL-ZIRKEL FÜR PHYSIKALISCHE MEDIALITÄT

 

Interessierte BeisitzerInnen

herzlich Willkommen!

 

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