Etwas zum Thema FREUDE - 1

Zu diesem Text hat mich indirekt eine Freundin aus meiner Schulzeit inspiriert und ich mich wegen ihr zweierlei gefragt habe: 1. Was bedeutet eigentlich Freude für mich? 2. Wie viel Freude erlebe ich in meinem eigenen Leben, bzw. erlebe ich genug Freude in meinem eigenen Leben? ..... und wie so oft, denke ich gleich in zwei Richtungen und betrachte das Thema aus einer mehr 'weiblichen' oder einer mehr 'männlichen' Sichtweise. So gehört für mich in diesem Fall und zum weiblichen Prinzip, das was ich zum Thema Freude natürlich erhalten habe, einerseits eine mehr angeborene Frohnatur - oder eben nicht. Anderseits das Umfeld in dem man aufgewachsen ist, und in dem auf natürliche Weise Freude und Fröhlichkeit gelebt und ausgedrückt wurde, und somit eine entsprechende Grundprägung hat entstehen können - oder denn eben nicht. Und zum männlichen Prinzip gehört, und ganz gleich ob man eine Freud- und Frohnatur ist oder nicht, ob man freudig aufgewachsen ist oder nicht, dass Freude nachträglich gelernt und angeeignet werden kann. Zwar kommt sie auf diese Weise nicht alleine, wird einem nicht in den Schoss gelegt oder geschenkt, sondern man muss für seine 'Freudfähigkeit' etwas machen und tun!

 

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Wenn ich im Bedeutungswörterbuch(1) nachschlage, dann steht bei der Bezeichnung FREUDE folgendes: 1. Gefühl des Frohseins, Syn.: Begeisterung, Glück, Jubel, Lust, Seligkeit, Spass, Vergnügen, Wohlgefallen; 2. alles Beglückende, Schöne, was jemanden erfreut. ..... Das dünkt mich insgesamt eine schöne Be- und Umschreibung! Aber damit ist es natürlich noch nicht gemacht, und hat man damit noch kein erfreutes oder erfreuliches Leben, aber es ist ein schöner Ausgangs- und Orientierungspunkt. Auch möchte ich hier den weibliche Aspekt der Freude etwas hintenan stellen, denn dazu gibt es nicht viel mehr zu sagen, als das bisher Empfangene und Geschenkte zu ehren und innerlich einfach weiter zu nähren. Aber interessieren tut mich das 'männliche Prinzip' - auch wegen mir selbst -, denn das Thema der Freude war und ist mir weder vom Familienhintergrund, noch als persönliche Veranlagung wirklich mitgegeben worden. Es hat über die Jahre viel Arbeit mit mir selbst und meiner Geschichte gebraucht, bis ich spüren und wahrnehmen konnte, dass ich mir meine eigene innere (und auch äussere) Realität erschaffe und das schon immer getan habe. Aber ab diesem Zeitpunkt, hatte ich es selbst in der Hand!

 

Ab da spielte es auch keine Rolle mehr, ob es nur das Thema Freude ist, denn diese oder andere Themen wie Liebe, Glück, Dankbarkeit oder ähnliches mehr, sind dann nur noch eine Frage der persönlichen Wahl und inneren Entscheidung. Das schliesst natürlich nicht aus, dass wir als Kinder einem unangenehmen Umfeld ausgeliefert waren und 'Negatives' in verschiedenen Variationen verinnerlicht haben. Es schliesst auch weder vergangenen, gegenwärtigen oder zukünftigen Schmerz aus, aber im Hier und Jetzt können wir immer eine Entscheidung treffen, und ob wir uns überwiegend an Freude & Co. ausrichten, oder ob wir das 'Negative' nähren und daran hängen bleiben wollen. ..... Jemand sagte einmal zu mir, das 'Böse' kommt von alleine, das 'Gute' jedoch müssen wir immer wieder rufen! Ich denke, das trifft es manchmal recht gut, denn an unangenehmen Ereignissen und Eindrücken bleibt man gerne hängen, aber genau genommen nur so lange, bis sie (endlich) angesehen, angenommen und geliebt werden. Ebenso kommen auch die angenehmen Gefühle immer wieder, man muss sie nur sehen, nähren, lieben und sich daran erfreuen - und sich vor allem dieses Gute selbst zugestehen können.

 

Echte Freude, aber auch Glück, Liebe, Zufriedenheit und anderes ähnliche mehr, können wir in Verbindung mit dem Äusseren erleben, werden aber abhängig davon oder gar süchtig danach, wenn wir diese nicht auch in unserem eigenen Inneren - und uns selbst gegenüber - entfaltet haben. Wir (alle) sehnen uns danach geliebt zu werden oder in einer glücklichen Beziehung zu leben, werden aber abhängig davon und Unglücklichsein ist vorprogrammiert, wenn wir uns nicht wirklich selbst lieben und auch glücklich mit uns alleine sein können. Oder ich kann mich an verschiedenen freudigen Erfahrungen im Äusseren laben, werde aber immer nach weiteren suchen und oder gar nicht mehr ohne solche äussere Erlebnisse(Kicks) sein können, wenn ich die Freude an und mit mir selbst noch nicht entdeckt und entwickelt habe. ..... Eine äussere Erstabhängigkeit ist natürlich gegeben wenn wir Babys und Kinder sind, wir sind abhängig von Nahrung, Zuwendung und Schutz physischer und psychischer Art. Mit dem Erwachsenwerden aber sind wir aufgerufen, all diese Bereiche auch für und mit uns selbst abdecken zu können.

 

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Wenn wir einen inneren Mangelzustand haben, dann werden wir bewusst-unbewusst immer auf der Suche sein, diesen zu füllen und zu beheben. Was auch richtig und gut ist, denn der Mangel und das innere 'Rufen' und 'Ziehen' das er erzeugt, ist ein natürlicher Mechanismus unseres Körpers oder der Seele. Etwas fehlendes oder offenes will behoben werden, wenn der Körper also Hunger anmeldet, dann gebe ich ihm zu essen, wenn die Psyche Geliebtwerden signalisiert, dann kümmere ich mich liebevoll um mich. ..... Ja, zwar ist es so und das haben wir verinnerlicht, dass wenn der Körper Hunger signalisiert, dass wir ihm etwas zu essen geben, wenn es aber um psychische Aspekte geht, dann erwarten wir die seelische Nahrung oftmals zuerst von und durch andere. Und wenn wir das Erwünschte nicht erhalten - so wie wir es uns vorstellen -, dann fühlen wir uns verletzt, zurückgewiesen und nicht geliebt von den Menschen, Partnern, Gott oder dem Leben selbst. Die Wahrheit aber ist, dass wir bei uns selbst anfangen müssen, denn wir sind die einzigen die uns immer und jede Zeit innerlich Freude bereiten, Liebe schenken, Zuwendung geben, den inneren Hunger stillen, und uns selbst durch und durch annehmen können.

 

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                                                                                                                        (Zur Textauswahl 0)

1 = Duden, Das Bedeutungswörterbuch, Wortschatz und Wortbildung, 4. Auflage, 2010

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gegen- über steht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.“

(Meister Eckhart)

 

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