Der heilige und heilende Weg der Dunkelheit - und physikalische Medialität 1

........ dieser Text entsteht, nachdem ich die Nachricht erhalten habe, dass ein Gründungsmitglied des physikalisch-medialen Zirkels austreten wird, um sich zukünftig unter anderem ganz seinen spirituellen Hauptinteressen widmen zu können. Dafür habe ich Verständnis, aber nachdem wir doch ein paar (wenige) Jahre zusammen 'gesessen' sind und so einiges erlebt haben, macht so eine Trennung und ein Auseinandergehen trotzdem weh - mir zumindest. Aber auch wenn es schmerzhaft ist, so ist es doch auch als natürliche Entwicklung und Entfaltung zu sehen, etwas altes geht und etwas neues kommt, wobei das Neue sich aus dem Alten hat hervor oder heraus entwickeln können. Dabei denke ich, dass gerade die physikalische Medialität, und auch wenn es nicht ihr Hauptanliegen ist, ein starkes Potenzial der Ver-Wandlung in sich trägt, weil sie mit der Kraft der Dunkelheit arbeitet. Wobei ich hier von einer Form von 'Qualität' spreche die mit dieser einher geht, die von anderer Art, Potenzial und Heilkraft ist als jene der 'Helligkeit'. Das ist wie der Tag und die Nacht, Ober- und Unterwelt, Himmel und Erde, die jeweils ganz eigene Qualitäten, psychologisch betrachtet, jedoch immer auch 'Licht- UND Schattenaspekte' haben.

 

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Zu Anfang und als ich den Zirkel für physikalische Medialität gegründet habe, tat ich das nur und ausschliesslich wegen dieser als solches, aber einer der physikalisch-medialen Lehrer hat mich ermutigt meinen diesbezüglichen Blickwinkel zu erweitern. Dies versuche ich seither beständig zu tun, und so gehe ich nun zu jedem Treffen - sowie wenn ich dieses meist wöchentlich vorbereite - mit dem Fokus, um an erster Stelle anderen Menschen, sowie Geistern (Spirits) und Kräften zu begegnen. Das was ich mit diesem Zirkel schaffe ist ein Ort der Begegnung, der Zusammenkunft und des miteinander Seins, sowie um in einem 'Kraftfeld' gemeinsam zu wachsen, auf welche Art auch immer dies dann individuell geschieht. Mir ist bewusst und gewahr geworden, dass der Zirkel zuerst einfach einmal einen 'neutralen' Raum ist, wobei diesem aber eine Grundausrichtung gegeben ist, nämlich in Form der Dunkelheit. Dieser geschützte Raum kann dann für jeden (menschlichen) Teilnehmenden etwas anderes werden, so ist er für mich manchmal eine Höhle in der Erde, manchmal ein heiliger Tempel, aber sicher immer ein Ort der Kraft und der heilenden Dunkelheit. ..... und letztere Ausrichtung dünkt mich besonders wichtig!

 

Auch wenn die übergeordnete Absicht dieses Zirkels die physikalische Medialität ist, gebe ich mit einer neutralen Grundabsicht den 'Spirits' und 'Kräften' die Möglichkeit, dass in diesem Raum auch noch anderes mehr möglich ist. Und bei den gemeinsamen und regelmässigen Treffen lernen wir uns dann kennen - Mensch, Spirits und Kräfte -, erforschen und vertiefen nach und nach unsere Beziehungen, und wirken folgend immer mehr aufeinander ein. ........ Indem mein Fokus also erstlinig bei den Treffen, Begegnungen und dem Einlassen liegt, können sich innere und äussere Räume füreinander öffnen und zuerst einmal 'Grundarbeit' machen. Und weil dabei das weltlich-psychisch-spirituelle Grundpotenzial eröffnet wird, kann zweitlinig dann die mögliche Erschliessung einer physikalisch-medialen Kraft - oder anderes mehr - natürlich erfolgen. Der gemeinsame Nenner bei all dem ist aber die Dunkelheit die man aufsucht, und dies nicht nur weil das Ektoplasma lichtempfindlich ist, sondern weil man sich auf die 'tieferen' und 'höheren' Kräfte der Dunkelheit einlassen, und diese für sich selbst und andere erschliessen möchte.

 

Leider hat im Volksmund die Dunkelheit häufig einen Negativaspekt, mit dieser wird schnell einmal böses und schlechtes assoziiert, bzw. sogar mit dem Bösen und Negativem als solchem in Verbindung gebracht. In Wahrheit aber hat alles einen Licht- und Schattenaspekt, die Frage ist eher wie wir mit demselbigem im jeweiligen Thema umgehen, jedoch gibt uns das Licht schneller einmal das Gefühl von Sicherheit, während die Dunkelheit uns häufig mit unseren Ängsten in Kontakt bringt. Hinzu kommt, dass der Nacht und Dunkelheit eine 'Qualität' und ein 'Mystizismus' innewohnt, die von ganz anderer Art sind als der Tag und die Helligkeit. Ein Andeutung und die Fülle des Potenzials, erkennen wir in unsere nächtlichen Träume und deren Welten, Symbole und Archetypen. Damit verwandt Formen der Initiationen aber insbesondere der Trance, und uns diese andere Ebenen und Kräfte eröffnen. Dabei haben der Tag und das Tagesbewusssein viel mit Absicht und Kontrolle zu tun, während die Nacht und das Nachtbewusstsein viel mit Hingabe und Loslassen zu tun hat. Und letzteres ebenfalls mit der Trance und der physikalischen Medialität - das sich Einlassen, Hin- und Übergeben auf tiefere und höhere Kräfte in und mit sich.

 

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Obwohl man das ganz natürlich entwickeln kann, ist eine Affinität oder ein angeborene Vorliebe zur Dunkelheit bei dieser Art von Arbeit sicher von Vorteil. Und jede und jeder der einen Zugang auf heilsame Weise zu entfalten vermag, wird ein grosses Geschenk für sein Umfeld sein oder werden. Lichtarbeiter des Tages gibt es deren viele, aber authentische und echte HeilerInnen der heiligen Dunkelheit und Nacht eher wenige, obwohl die heutige Welt mehr davon gut gebrauchen könnte. ..... Aber dies ist genau so ein Weg, und irgendwann fängt man damit an und geht Schritt um Schritt weiter, manchmal erhält man darauf vorbehaltlos Geschenke, für manches wiederum muss man fleissig arbeiten oder die eine oder andere Grube überwinden. Und ein Zirkel um sich auf die Potenziale der heiligen und heilenden Dunkelheit, ebenfalls auf Trance und physikalische Medialität, und damit auf entsprechende 'Kräfte' und 'Spirits' einzulassen, scheint ein guter und passender Ausgangspunkt zu sein. Ausserdem, ....... so ein dunkel-physikalisch-medialer Zirkel, sowie das ganze Rundherum, muss auch nicht so 'komplex' angegangen werden wie ich es gerne tue. Einfach tut es auch, und wird auf seine Weise ebenso wirksam und erfolgreich sein!

 

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..... und der Austritt aus dem Zirkel, ja der macht mir weh und stimmt mich traurig.

Manchmal habe ich gar Momente von Schuldgefühlen und glaube nicht genug gemacht zu haben, auch wenn ich genau weiss, dass ich viel von mir gegeben und eingegeben habe.

Meine Aufgabe und Arbeit sehe ich darin, einen Raum zur Verfügung zu stellen, mein Wissen,

meine Erfahrungen und Liebe zu teilen, ansonsten meinem eigenen Weg zu folgen -

und andere müssen ihren Weg auf ihre Weise wählen und gehen,

sowie auch selbst ergründen und erarbeiten.

 

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„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gegen- über steht, und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.“

(Meister Eckhart)

 

"Frage Dich nicht, was die Welt braucht. Frage Dich, was Dich lebendig werden lässt und dann geh los und tu das. Was die Welt nämlich braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind." (Harold Whitman)

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