Séance 18 mit Kai und Julia Mügge 1-3

Wie aus heiterem Himmel wurde ich mir schlagartig gewahr, dass ich völlig unbewusst meinen eigenen 'Kreis' und 'Boden' verlassen und zu fest in die 'Kreise' und 'Felder' anderer Menschen geraten bin. Ich bin so von der ganzen Energie und Kraft der Séance, Spirits und Leute ergriffen worden, habe mich so davon mitreissen lassen, dass ich meinen eigenen inneren und äusseren 'Platz' verlassen und gar vorübergehend vergessen habe. Ich bin in eine Art von ungeerdeter Trance und Rausch verfallen, war auf diese Weise nicht mehr bei mir, und bin in einem fremden 'Feld' hängen geblieben. Aber selbstverständlich sind für mein Wegkippen nicht diese anderen 'Kreise' verantwortlich, sondern dies ist ebenso Teil meiner Geschichte wie die Themen der Anerkennung, Wertschätzung und ähnlichem mehr. ........ und die mich damit nun herausfordern, mich einmal mehr mit meinen eigenen Wurzeln und Kreisen zu verbinden und zu beschäftigen.

Wahre Erfüllung wird man nur in seiner eigenen Wurzel, Herkunft und damit verbundenem Kreis, sowie in den damit seelenverwandten Kreisen finden - das ist etwas was mich meine Geschichte gelehrt hat. Aber wenn man wie ich ohne Eltern, Familie, Heimat und mit kaum Nestwärme, ebenso an verschiedenen Orten aufgewachsen ist, dann sind Wurzeln und eigene Kreise alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Aber auf dem Weg von der Entfaltung eines gesunden Ich's bis hin zu einer Verwirklichung des eigenen Selbst, müssen wir uns alle durch die eigene Geschichten und deren Schichten durcharbeiten. Von daher hat mir auch diese Séance, und obwohl sie so viele schmerzliche Facetten in mir aktiviert hat, erneut sehr viel gebracht. Insgesamt nicht nur in Bezug auf die physikalische Medialität als solches und ich etwas völlig für mich Neues erleben habe, sondern auch im Bereich des persönlichen Wachsens.

 

***

Obwohl nach der Sèance mehrfach darauf verwiesen wurde, dass diese ungewöhnliche Erfahrung nur möglich war, weil wir alle daran teilgenommen haben und jeder seinen Anteil eingegeben hat, sind wir dann doch auf gewisse Weise davon abgeschnitten worden. Als es nämlich darum ging, was mit diesem kleinen Steinschatz geschieht, wollte L.W. diesen unter allen TeilnehmerInnen verteilen, während K.M. diesen beisammen behalten wollte. Ich persönlich hätte mich der Ansicht von L.W. angeschlossen, weil uns, bzw. mir, dies wirklich das Gefühl gegeben hätte Teil eines Ganzen zu sein - ein wertvoller und wichtiger Teil. Da sich aber K.M. und seine Ansicht durchsetzte, gingen ausser jenen die von den Aktivsteinen einen oder mehrere erhielten, alle mit leeren Händen nach Hause. Hätten wir aber alle 2 - 3 Steinchen erhalten, dann wäre damit ein natürliches, verbindendes und aufbauendes Netz geschaffen worden.

 

So aber ging ich, zuerst eingeladen und eingetreten in einen Kreis, aus diesem 'herausgeworfen' wieder nach Hause. Die verhaltene oder Nicht-Reaktion auf mein Mail am Folgetag, hat dieses Gefühl doch nicht wirklich Teil dieses Kreises zu sein, nur noch schmerzlich verstärkt. Nachdem ich aus meiner ungeerdeten Trance erwacht bin, habe ich mich zwar zutiefst für dieses Mail geschämt und dass ich so offen meine Gefühle und Gedanken ausgedrückt habe. Da ich aber niemanden persönlich verletzt habe, hätte das ein bestehender und in sich verbundener Kreis locker ausgehalten. So aber bin ich auf mich selbst zurückgeworfen worden, und habe viel über mich selbst erfahren und gelernt. Der Gegenpol ist aber, dass ich durch diesen Prozess mein Auf-, Hin- und Zugehen auf alle Kreise um mich überdenken muss, insbesondere nun auch jene in Verbindung mit der physikalischen Medialität, bzw. zu den einzelnen physikalischen Medien.

 

Das hört sich jetzt vielleicht etwas dramatischer an als es wirklich ist und hat grundsätzlich nur bedingt mit diesen Menschen zu tun, denn sie sind ja lediglich Auslöser für etwas das seine Ursache innerhalb meiner selbst hat. Schlussendlich und obwohl ich glaube, dass es für eine stärkende Gruppenverbindung besser gewesen wäre die Steinchen unter den Menschen zu verteilen, hat mir K.M. mit seiner Entscheidung aber indirekt einen Gefallen getan. Denn dadurch wurde ich noch mehr auf mich selbst zurückgeworfen, wurde (erneut) zum Punkt gebracht, dass mein Boden und mein Kreis an erster Stelle steht, dass von dort und von meinen Geburts-, Orts-, Wurzel- und Herkunftskräften und den damit verbundenen 'Geistern' - meinen Ahnen und Spirits -, dasjenige kommen muss was ich für mich selbst wirklich brauche. Denn wenn ich zu fest auf fremde Geister-Spirits-Kräfte und Menschen baue, kann eine ungewollte Abhängigkeit entstehen.

 

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Nachdem die intensive Scham zu meinem Mail abgeklungen ist, konnte ich nach einer Weile die Erkenntnis zulassen, dass ich soviel Inspiration, Eingebungen oder Hirngespinste haben kann wie ich will, wenn ich nur bei mir bleibe. Es geht nur darum, mögliche wahre oder eingebildete Hinweise oder Botschaften, in Bezug zu mir selbst und zu meinem Kreis zu setzen, ebenfalls das was ich daraus als hilfreich erkennen kann. Nur zu Phantasieren um von sich selbst abzulenken, davon halte ich nichts! Wenn, dann geht es darum eine Essenz zu erkennen die im Hier und Jetzt hilfreich ist und die ich für mein Leben praktisch und nutzbringend einsetzen kann. Doch lässt sich so etwas aus der kleinen Botschaft von A.H. wirklich herauslesen? War eine solche nur für L.W. gedacht und da er als Person angesprochen worden ist, oder ist diese indirekt an alle gerichtet gewesen? Und damit (erneut) die Frage, geht es um den Einzelnen oder um den Kreis?

 

Die Botschaft lautete:

"Möget ihr euch der Schöpfung bewußt werden, (Name), wenn ihr das Paradies empfangt. Albert"

 

Es scheint in dieser Aussage - die sowohl ein Aufruf wie auch eine Aufforderung sein könnte - um den Einzelnen wie um die Gruppe zu gehen, und auch wenn L.W. direkt angesprochen worden ist, könnte dort jede und jeder seinen eigenen Namen einsetzen. Jedoch kann ich es für mich drehen und wenden wie ich will, so ergibt diese Aussage von A.H. für mich auf Anhieb nicht einen leicht verständlichen Sinn. Ganz offensichtlich besteht die Botschaft aus zwei Teilen, wovon der erste Teil klar scheint und eine 'Einladung' erhält, sich der Schöpfung bewusst zu werden. Mir persönlich ist es aber auf Anhieb nicht möglich, den zweiten Teil des Satzes in eine offensichtliche und leicht verständliche Weise in Verbindung mit dem ersten Teil zu bringen. Am Séance-Abend wurde das Wort 'Paradies' spontan mit dem kleinen Steinschatz gleichgesetzt, nur, warum hat A.H. dann nicht gleich direkte Worte wie z.B. 'die edlen Steinchen' verwendet?

 

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