Weiterbildung Physikalische Medialität 1-6

Der Nachmittag des zweiten Weiterbildungstages knüpfte dann noch einmal an den Morgen des ersten Tages an, so dass auf diese Weise ein natürlicher Kreis gebildet wurde. Ging es am Dienstag-Morgen noch um die Eröffnung, den Aufbau und die Entwicklung der Gruppe, war der Mittwoch-Nachmittag und Abend das Ergebnis dieser zwei Tage, der Höhepunkt und Abschluss. Dafür gingen wir erneut in den Séancenraum und in die Dunkelheit, sassen und sangen dort füreinander, während wir Besucher und Lernenden nacheinander einzeln im Kabinett Platz nahmen. Dort öffneten wir uns den 'Spirits' in diesem bestehenden Kraftraum, um zu sehen wie diese sich uns nähern und welche 'Phänomene' dabei ausgelöst oder gezeigt werden. Und ich war sehr gespannt was das bei mir sein würde, wobei mir Qualität vor Quantität wichtig war, also lieber mehr elementares und hinweisendes, als schnell verglimmendes Feuerwerk. Und so war es sehr schön für mich, dass zum Abschluss noch einmal die Trommel geschlagen wurde, ausserdem das Kabinett sich bewegte und mich die Spirits über den Stoff desselbigen 'berührten' und 'streichelten'. Imposant hingegen war jedoch die Erfahrung, dass sich fühlbar eine Art Tuch über meinem Kopf bildete, das dann von dort und von oben nach unten in mich 'hineinfloss', und sich speziell in meinen Hals und insbesondere im Bauch ganz weit 'ausdehnte'.

 

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EPILOG

Diesen Text beende ich knapp vier Monate nachdem ich ihn begonnen habe, 4 Monate in denen äusserlich einiges gelaufen, innerlich es aber ein langsamer und geduldiger Prozess gewesen ist, um all das Erlebte zu verarbeiten und zu integrieren. Einige Dinge die wir - ich - in Hanau mitbekommen und gelernt haben, waren insbesondere im Zirkel leicht und sofort umzusetzen, anderes brauchte und braucht Zeit wie die Entwicklung und Zusammenarbeit mit dem Geist-Helfer-Führer. Allerdings muss ich mittlerweile sagen, und obwohl diese physikalisch-mediale Entwicklung einige innere und äussere Arbeit mit sich bringen kann, dass diese für mich weit weniger anstrengend ist, als jene mit mir selbst, mit Menschen allgemein, sowie mit diesen im spirituellen Umfeld. So hat mich so einiges in dieser Zeit im Um- und Kraftfeld der physikalischen Medialität, der Séancen und dem eigenen Zirkel sehr bewegt, aufgewühlt und herausgefordert. Einiges habe ich lehrreich aufnehmen und bewegen, bei anderem habe ich nicht wirklich gut reagieren können. Gerade aber durch diese menschlichen 'negativen' Interaktionen, kann so viel Energie gebunden werden, dass die sensitiv-medial-physikalische Entwicklung darunter leidet - was gar nicht toll ist! Aber auch dieser menschliche Bereich will gemeistert sein - in irgendeiner Form -, und ist ebenso ein ungewisses Experiment wie die physikalische Medialität.

 

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Als sich damals im Kabinett dieses energetische 'Tuch' über meinem Kopf gebildet hat und dann in mich eingesunken ist, habe ich angefangen mich innerlich weit auszudehnen, speziell der Bauch und Unterleib ist sehr weit geworden, was eine ganz neue Erfahrung war. Gleichzeitig baute sich ein grosser innerer Druck auf, etwas wollte aus mir heraus und sich über den Hals ausdrücken. Jedoch kamen nur ein paar undefinierbare Töne und ein Stöhnen ausgelöst durch die inneren Spannungen, aus mir heraus. Wiederum im gleichen Zeitraum wurde ich innerlich von dieser Kraft regelrecht 'weg- und mitgerissen', und obwohl ich durch die Situation als solches recht nervös war, wurde ich doch damit regelrecht in eine Form der Versenkung und Trance 'gedrängt' und 'gedrückt' (schwierig zu beschreiben). Irgendwann baute sich alles wieder etwas ab, wurde milder und ich kam zurück ins alltägliche Bewusstsein, und trat dann aus dem Kabinett. Da wir aber einen gewissen Zeitdruck hatten und auf den Zug (Bahn) mussten, ging dann alles sehr schnell, die Verabschiedung von allen - Kai, Julia und Familie -, ab ins Taxi und zum Bahnhof, während alles immer noch in mir 'schwirrte'. Und auf gewisse Weise schwirrte es dann weiter, die nächsten Tage, Wochen, Monate und bis heute, es schwirrt in meinem Bauch und in meinem Kopf, und es wirkt vor sich hin und bewegt mein Leben im Innen wie im Aussen.  

 

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Obwohl ich in keiner Weise das Gefühl habe, dass es von diesen 'spirituellen Kräften' etwas zu befürchten gibt, so habe ich doch auch lernen müssen, dass ich sie und ihre Wirkung nicht unterschätzen darf. Begibt man sich regelmässig in ihren 'energetischen Dunstkreis', taucht man immer wieder darin ein, dann geht das nicht ohne davon in irgend einer Form 'berührt' und 'bewegt' zu werden. Und je nach dem wo man in seinem physischen und psychischem Leben steht, kann eine Verwandlung angeregt werden die alles bisher gekannte übersteigt, was die eigene Aussen- und Innenwelt betrifft. ........ und ich habe in diesem Text etwas davon zu teilen und vermitteln versucht, einerseits die aufregenden Seiten dieser physikalisch-medialen Arbeit, das was sozusagen für die Augen (Phänomene) und für den Geist ist (Wissensvermittlung). Anderseits die Herausforderungen die entstehen oder bestehen, z.B. in der Suche nach passenden spirituellen Helferfiguren oder indem Blockierungen erkannt und gelöst werden müssen. Aber selbst das ist eher Oberfläche, es gibt noch viele weitere Schichten und Ebenen die angesprochen werden können, wenn man sich auf die inneren und äusseren 'Geister' und 'Spirits' einlässt. Denn speziell die 'positiven' und 'liebenden' Kräfte, wollen uns schlussendlich immer weiter in uns hinein und über uns hinaus führen, zugunsten von uns selber und der Welt.

 

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Mit bestem Dank für kraftvolle Unterstützung und freundschaftlichem Beistand

an Kai und Julia, sowie Familie Mügge!

 

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