Weiterbildung Physikalische Medialität 1-4

Ich bin in meinen ersten 20 Lebensjahren etwa 10 mal umgezogen und habe die meiste Zeit davon in Kinderheimen und bei Pflegefamilien verbracht, ich bin also so an manchem Tisch gesessen. Auf der einen Seite waren es in den Kinderheimen sehr grosse Tische und an denen es zumeist sehr lebendig und eher unruhig zuging, auf der anderen Seite 'familiäre' Tischrunden die nur all zu häufig durch Unfrieden, Bedrücktheit und Schwere gekennzeichnet waren. Wirklich glückliche, freudige, aufgestellte und freundschaftlich-familiäre Tischtreffen kenne ich kaum, bzw. das Gegenbild hat mich einfach zu fest geprägt und eingefärbt - und das habe ich nun teils völlig unbewusst auch auf die 'spirituelle Tischarbeit' übertragen. Dessen war ich mir bisher nicht gewahr, erst die Arbeit in Hanau hat dies nun deutlich in mein Bewusstsein gehoben! ....... Aber dort kam dann noch ganz anderes und das in eine ähnliche Richtung ging, aber zuerst sei noch schnell vom Rest des ersten Tages erzählt. Dieser war eher kurz, da wir für den ersten Teil relativ viel Zeit gebraucht hatten, drehte sich aber an diesem wie am nächsten Tag um den Aufbau des Zirkels und mögliche Verbesserungen für seinen Aufbau. Ebenso und dann überwiegend, ging es um grundlegende Theorien, Vorstellungen und Ideen zur physikalisch-medialen Arbeit und Trance, sowie um den Kontakt mit seinem persönlichen Geistführer oder Geisthelfer.

 

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Das Thema des persönlichen Geisthelfers für die Physikalische Medialität - aber auch allgemein -, war eines jener Themen das uns alle persönlich und im Zirkel beschäftigt hat, und es bis heute tut. Dieses war auch einer der Gründe, wieso wir überhaupt nach Hanau gefahren sind! Es war für alle kein wirklich neues Thema, ich selbst habe damit gar schon seit über 30 Jahren zu tun, habe es aber bisher eher alltags- und arbeitstauglich gehalten. Damit bin ich bis jetzt auch gut gefahren, habe mir jeweils das 'herangeholt' und 'gerufen' was ich gerade brauchte, und meine wohl nächste Beziehung bestand zu meinen verstorbenen Grossvater. Aber all das hatte nur begrenzt 'Tiefe' und eine Form von echter 'Nähe', nun aber für die physikalisch-mediale Arbeit, scheint es genau dies zu brauchen und stellt somit ganz neue Ansprüche an mich. So habe ich die letzten 1 1/2 Jahre damit angefangen, mich wirklich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, innerhalb dessen ich auch 2 mal das Beginner-Seminar zur Physikalischen Medialität bei Kai und Julia Mügge besuchte. Beim ersten Besuch war ich gar regelrecht verblüfft darüber jemand sprechen zu hören, der ähnliche Gedankenansätze zum Thema der 'Spirits' entwickel hat wie ich selbst, aber mit dem deutlichen Unterschied und im Gegensatz zu mir, dass er es auch praktisch und wirksam in die Praxis umgesetzt hat(!).

 

In Verbindung mit meinen sonstigen Lebensprozessen hat diese Arbeit mittlerweile dazu geführt, dass ich mich innerlich regelrecht umbauen musste und immer noch damit beschäftigt bin. Hier hat mir die Beschäftigung mit der Physikalischen Medialität erstaunlich viel Boden und praktische Auseinandersetzung gebracht, was ich gar nicht erwartet hätte. Aber in Hanau selbst bin ich trotzdem ohne 'griffigen' Geisthelfer angekommen, hatte ich wenige Wochen zuvor noch geglaubt, dass ich diesen endlich gefunden habe, sind dann mit dieser 'Figur' doch erneut Probleme aufgetaucht. Jedenfalls hat uns dann Kai Mügge theoretisch und praktisch an die Hand genommen, wir haben verschiedene Gedanken und Möglichkeiten hin und her geschoben, während er immer wieder seine Impulse eingegeben hat. Dann wurden wir vom ihm in geführten 'Meditationen' durch verschiedene und sich vertiefende 'Tranceprozesse' geführt - und die sich über die 2 Tage verteilt haben -, um so den Kontakt zum persönlichen Geisthelfer zu eröffnen. Dies kannte ich zwar zum grossen Teil schon aus den 2 Seminaren, aber ich war sehr froh es erneut machen und durchlaufen zu, und dabei versuchsweise auch neue Geistkontakte knüpfen zu können. Denn nicht immer zeigt sich für etwas sofort eine Lösung, diese braucht manchmal seine Zeit um sich zu entwickeln oder zu reifen, und das war und ist hier sicher der Fall.

 

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In der zweiten Nacht in Hanau habe ich das Thema dann auch noch ganz bewusst mit in den Schlaf und in die Träume genommen, um von dieser Seite her vielleicht eine Lösung präsentiert zu bekommen. Als Folge davon bin ich wieder um 5.00 Uhr morgens erwacht, aber dieses mal aus einem schmerzlichen Traum heraus. Darin erlebte ich erneut eine der erniedrigenden und demütigen Situationen, wie ich sie als Kind in einer Pflegefamilie mehrfach erlebt habe. Ich war davon sehr aufgewühlt und liess den Tränen freien Lauf, was immer eine gewisse Entlastung aber auch Öffnung mit sich bringt. Und innerhalb derer fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen! .... Bisher habe ich mich bei meinen 'Geist-Helfer-Führer-Figuren' eher von heiligen und mythischen Wesen, Tiergeister oder Elementarkräften angezogen gefühlt, sowie zu meinen Ahnen, aber zu menschlichen Verstorbenen hatte ich nie wirklich einen Bezug. So hatte ich auch nie grosse Vorbilder unter den Menschen, würdige zwar einen C.G. Jung oder eine Emma Kunz, lasse mich auch gerne von ihrem Werk oder Leben inspirieren, aber damit hat es sich. Ebenfalls habe ich keinerlei Bezug zu verstorbenen physikalischen Medien, Parapsychologen oder ähnlichem mehr, und die ich eigentlich so leicht als Auslöser für diese Form der medialen Arbeit nehmen könnte. Aber nach diesem Traum wurde für mich nun verständlicher, wieso das so ist!

 

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