Weiterbildung Physikalische Medialität 1-3

Man kann sich an dieser Stelle wieder einmal fragen, für was das alles gut sein soll, ob das überhaupt einen Nutzen oder einen tieferen Sinn hat, und ob es das ist, was ich mir für diese Arbeit vorstelle oder wünsche? Nun, eines steht mal fest, insgesamt ist diese Morgen-Séance eine ziemliche Kraft- und Möglichkeitsdemonstration gewesen! Diese Demonstration, und auch wenn sie von aussen betrachtet und vielleicht für jemand Fremden, insgesamt eher einfach daher gekommen sein mag, hat meinen Blickwinkel dafür erweitert was möglich ist - oder was alles noch möglich wäre. Aber es war ebenso das erste Mal, dass ich mich bei dieser Arbeit auch persönlich 'gesehen' gefühlt, sowie etwas sehr 'individualisiertes' gespürt und wahrgenommen habe. Wesentlich dazu beigetragen hat sich jener Teil der Séance, als Kai anfing mit den Spirits über die besagten Klopfzeichen zu kommunizieren. Er hat Fragen gestellt und diese haben über ein- oder zweimaliges Klopfen eine Ja-Nein-Antwort gegeben. Die Fragen haben uns Besucher betroffen, wer wir sind, wie wir heissen, etc. Dabei hat Kai immer wieder einmal eine Schummel- oder Kontrollfrage eingefügt, z.B. wurde zuerst nach Ralph und erst wenn das verneint wurde, nach Rolf gefragt. Und alle Antworten wurden richtig gegeben, ausserdem kamen diese teils so schnell und unmittelbar, bevor die Fragen vollständig ausgesprochen waren. 

 

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Ich habe an diesem Morgen viel gelernt, auch wenn einiges davon Wiederholung war. Insgesamt waren 3 Dinge besonders wichtig für mich, auch wenn diese auf den ersten Blick nicht so relevant erscheinen mögen, aber für mich waren sie es. Zum einen war das die Séance und die erweiterte Sichtweise und Möglichkeiten die mir eröffnet wurden, zum anderen betraf das die Tischarbeit und die Arbeit mit den Spirits. Es war faszinierend zu beobachten, wie Kai und seine Mutter sich innerhalb solch einer Sitzung bewegen und mit den Spirits umgegangen sind, wie sie diese angefeuert und wie sie mit diesen gesprochen haben. Da war ich selbst, und da waren wir im eigenen Zirkel, bisher eher verhalten, bzw. kannten das gar nicht! Das andere betraf den Tisch und die Frage, warum man überhaupt mit dem Tisch arbeitet und dies bei uns im Westen gar eine gewisse Tradition hat. Die Antwort ist überaus simpel, aber für mich Gold wert, deren ganze Tragweite sich mir und für mich selbst, nach den 2 Ausbildungstagen aber erst noch tiefer erschliessen musste. Denn bisher war die 'spiritistische Tischarbeit' nicht eine wirklich gute und vor allem sinnerfüllte Erfahrung für mich. So habe ich in meinen medialen Ausbildungen damit so einige (unbewusste) 'Schummeleien' und (persönliche) 'Projektionen' erlebt, aber auch sonst hat mich die Tischarbeit nie wirklich angesprochen und gerufen. 

 

Letzteres hängt einfach damit zusammen, dass diese nicht meinem Wesen entspricht, da ändert auch der Besuch in Hanau nichts daran, aber mein Blickwinkel dort wurde deutlich erweitert, so dass ich mich dem Thema jetzt etwas anders annähern kann. Und es war der einfache Hinweis von Kai, dass ein Tisch früher der natürliche Treffpunkt gewesen ist, das Zusammenkommen der Menschen (zu einer Séance) am Tisch stattgefunden hat, der mir die Augen geöffnet hat. .......... Natürlich, was soll es denn anderes sein, das leuchtet mir sofort ein?! Und dieser Gedanke geht in eine ähnliche Richtung wie jene Empfehlung die uns Kai später für den Zirkel gegeben hat, dass wir nicht zu fixiert auf die Physikalische Medialität sein, sondern das Ganze zuerst einmal als Treffen und Zusammenkunft unter Freunden - weltlich wie spirituell - sehen sollen. ......... Diese zwei Hinweise haben mir die Augen, aber auch das Herz und die Seele geöffnet, und seither versuche ich die Treffen mit den Menschen und den Spirits anders und auf neue Weise zu betrachten. Sowohl der Zirkel wie der Tisch, sind für mich nun mehr zu einem Ort der Zusammenkunft geworden, zu einem Kreis in dem sich die Menschen zusammen mit den Spirits treffen. Auf diese Weise entsteht nicht nur ein gemeinsames Feld, sondern ich öffne mich auch auf achtsamere Weise dem systemischem Feld in dem wir miteinander verbunden sind.

 

In diesem Kraft-Feld können dann 'Dinge' geschehen, das können zum einen wirklich physikalisch-mediale Phänomene sein, zum anderen aber auch ganz andere Sachen, solche die man vielleicht noch gar nicht in Betracht gezogen hat. Dieses Kraftfeld und die Verschränkung von Mensch und Spirit ist der Boden aus dem etwas erwachsen kann, aber es gilt tatsächlich nicht zu fixiert zu sein, damit sich all das zeigen und eröffnen kann, was natürlich in diesem Feld angelegt ist. .......... Und der Zirkel wie der Zirkelraum, sind der Ort wo man sich mit den Mitmenschen und den Spirits trifft, man sich für einander öffnet, bemüht ist nach Möglichkeit eine gute Atmosphäre zu schaffen, wie man es normalerweise auch macht wenn man Besuch erhält. Der Tisch ist dabei sowohl ein Treffpunkt und an dem man mit seinen Gästen zusammenkommt, wie auch ein Kraftpunkt über den sich die spirituellen Gäste nach Bedarf zeigen und ausdrücken können. .......... All das ist für mich eine neue innere Erfahrung und seit ich das vermehrt realisiere, erschaffe ich auch während meiner Meditationen einen noch achtsameren Raum, den ich dann für die Spirits öffne und unsere Treffen darin bewusster wahrnehme. Aber auch die Treffen mit meinen Mitmenschen, speziell um die Tische herum, erlebe ich jetzt intensiver und ich fange an zu verstehen, woher eine weitere Facette meiner Abneigung für die Tischarbeit kommt.

 

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