Séancen-Zeremonie mit Kai und Vinny 1-1

Vor kurzem bin ich zu meiner Freude, zu so etwas wie einer 'Séance-Zeremonie' eingeladen worden, die angeregt und gestaltet wurde durch das physikalische (Heil-)Medium Kai Mügge, Vinny einem Lowampi- und Yuwipi-Medizinmann der Lakota-Indianer, sowie Lucius Werthmüller dem Präsidenten des Basler Psi-Vereins. Der Grundgedanke oder die Grundfrage bei dieser Zusammenkunft und 'Séance-Zeremonie' war, ob sich diese zwei Arten - traditionelle westliche physikalische Medialität und traditionelle indianische Medizin- und Zeremonienarbeit - kombinieren lassen. Ob sich also diese zwei spirituellen Systeme und die unterschiedlichen 'Spirit-Teams', in einer gemeinsamen Arbeit verbinden lassen oder sich gar ergänzen könn(t)en - so zumindest habe ich es verstanden.

 

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Ich möchte bitten, meine Worte hier mit ein klein wenig Zurückhaltung aufzunehmen, denn nicht immer habe ich alles ganz mitbekommen (aber ich gebe mir Mühe hier genau zu dokumentieren). Zum einen war das sprachlich bedingt, denn hin und wieder wurde nur englisch gesprochen und das ich nicht wirklich verstehe, zum anderen trafen da mit Kai und Vinny zwei grosse Geister und erfahrene Könner auf ihrem Gebiet aufeinander, und die ihre Kraft und Eindrücke hin und her 'geschoben' haben. Und ich, ich habe mich zurückgenommen, war einfach interessierter Mitbeteiligter, habe zugehört, gelernt, meine Kraft eingegeben, und mir dazu auch etwas meine eigenen Gedanken gemacht sowie Inspiration geholt.

 

Das Setting sah dann so aus, dass im Séanceraum des Basler Psi-Verein ein Oval, bestehend aus 13 auf Stühlen sitzenden Personen gebildet wurde. An einem Ende innerhalb des Ovals stand ein Tisch für die ‚westlichen Spirits’, am anderen Ende des Ovals am Boden, wurde ein kleines Zeremonienplätzchen für den Stein und die ‚indianischen Spirits’ geschaffen. Beide Gegenstände und in der jeweiligen Tradition, haben einen eigenen und ganz spezifischen Fokus. So wird der Tisch u.a. gebraucht für den Kraftaufbau und die Kommunikation mit den Spirits, der Stein wiederum wird auf Reisen geschickt, um erwünschte Antworten auf wichtige Fragen zu erhalten. Was diese beiden Gegenstände verbindet ist, dass sie sich mit Unterstützung der jeweiligen 'Spirits' (Geister/Kräfte) bewegen und im besten Fall gar schweben, bzw. fliegen.

 

Bevor wir aber in den Séanceraum gegangen sind, musste jede Person 7 Tobacco-Ties(1) aus blauem Stoff machen, die dann mit Gebeten ‚gefüllt’ wurden, in diesem Fall ganz spezifisch auf die Frage, ob diese zwei spirituellen Systeme sich annähern und ergänzen können. Einer der Hintergrundgedanke dabei war, dass es nur einen Gott, ein grosses Universum gibt, und alle bestehenden Systeme und Ausrichtungen, jeweils ein Teil davon sind und repräsentieren. Somit sollte sich aber aus dieser einen grossen Einheit heraus, auch alles miteinander verbinden lassen. Jedenfalls wurden diese Tobacco-Ties Teil des kleinen Altars am Boden, und um den kugelförmigen Stein herum und seine gegen oben geöffnete Lederhülle, ausgelegt.

 

Die ‚Séance-Zeremonie’ wurde dann zuerst mit einer Anrufung von Kai, gefolgt von einem Gebet des Medizinmannes an die Spirits und höheren Kräfte, eröffnet. Ab Band - über die Musikanlage - wurde indianische Musik laufen gelassen, während wir nun in völliger Dunkelheit sassen und darauf warteten, was geschehen würde. Recht schnell schien der Tisch zu reagieren an dem Kai und seine Frau Julia sowie ein paar weitere Leute sassen, im ersten Teil der Séancen-Zeremonie blitzten darüber hin und wieder gar kurz ein paar kleine Lichtlein auf. Ich selbst sass beim Stein, und während dieser bei der ersten Rotlichtphase noch an seinem Platz war, war er bei einer der nächsten Runden ohne irgendein Geräusch plötzlich verschwunden und die Lederhülle leer.

 

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Beim Zeremonienplätzchen und beim Landeplatz des Steines – ein Beet aus einem Kraut(2) –, geschah nun eine ganze Weile nichts, der Medizinmann erhielt einfach die Botschaft über den Stein, dass dieser im Universum unterwegs ist und nach den erwünschten Antworten suche. Währenddessen gab es immer wieder einmal Bewegungen beim und mit dem Tisch, mehrfach sogar Vollerhebungen die bis zu etwa 15 Sekunden anhielten(3). Dann wurde ein Wechsel der TeilnehmerInnen um Tisch und Stein vorgeschlagen, so dass ich nun plötzlich doch am Tisch sass, was ich eigentlich nicht unbedingt wollte, denn ich hatte echt die Befürchtung, dass ich mit meiner Abneigung gegen diesen, damit auch die Bewegungen blockieren könnte.

 

So schlimm war es dann aber doch nicht, der Tisch bewegte sich trotz meiner Anwesenheit, es gab in dieser Zeit sogar eine weitere und deutliche Vollerhebung - mindestens 30 cm oder mehr -, aber innerlich stand ich weiterhin mehrheitlich auf der Seite des Steines. Letzteres dann sogar ganz wörtlich, denn plötzlich gab es zu meinen Füssen und beim Tisch einen lauten Knall, als der Stein von seiner Reise zurückkehrte und auf den Boden aufschlug. Ich habe mich ganz schön erschreckt! Jedenfalls wurde das Landen beim Tisch als positive Antwort des Steines gewertet, und somit zwischen diesen beiden Formen der ‚physikalischen Medialität’ eine Verbindung hergestellt werden kann. Jedoch machte der Stein dann eine ganze Weile keinen Wank mehr, und rollte trotz verschiedener energetischer Bemühungen, nicht zu seinem Kräuterbeet.

 

Durch eine Berührungen mit dem sich bewegenden Tisch, rollte dieser dann gar ganz unter meinen Stuhl, so dass irgendwann empfohlen wurde, dass ich erneut den Platz wechsle, damit der Stein freie Bahn hat. Aber erst mit Unterstützung der ‚Spirits’ von Kai, machte dieser wieder erste deutliche Rollbewegungen, nur um dann wieder zurückzurollen. Schlussendlich wurde die Musik ab Band ausgemacht, und zusammen mit seinen zwei Begleitern, sang der Medizinmann das Lied des Steines, das ganz speziell zu diesem gehört und auch von diesem ursprünglich vermittelt und gelehrt worden ist. Woraufhin der Stein fast augenblicklich reagierte, zwar nicht zum Kräuterbeet, sondern kraftvoll und zügig - ohne jegliche physische Berührung! - zum Medizinmann rollte und dort dann verblieb.

 

Noch während der ‚Séance-Zeremonie’ und auch später beim gemeinsamen Essen, kam man zum Schluss - aus den Botschaften durch den Stein und wie man die Vorgänge symbolisch deutete -, dass solch eine Verbindung und Zusammenarbeit zwischen den ‚Systemen’ möglich ist. Ausserdem verwies man wohl mit recht darauf, dass sollten diese oder solche ‚Séance-Zeremonien’ wiederholt werden, die Verbindung, Verschmelzung und Abläufe mit der Zeit auch leichter ablaufen würden. Man konnte aber aus dem Geschehen auch ersehen und symbolisch deuten, dass es vielleicht nicht ganz so leicht wird oder werden könnte, da der Stein sich lange Zeit nicht bewegt hat, oder gar hin und zurück gerollt ist. Potenzial scheint also vorhanden, aber erst die Wiederholung und Vertiefung wird es wirklich weisen!

 

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(Zur Textauswahl 0)                                                                                                (Weiter zu Teil 2)

(1) Link zu Prayer Ties/Tobacco-Ties: https://www.youtube.com/watch?v=8YL2u3s13dc

(2) Vermutlich 'Sage', Indianer-Salbei, Steppenbeifuss, eine Artemisia-Art (tridentata/mexicana)

(3) Der Tisch schwebt - mit den Händen der TeilnehmerInnen auf seiner Oberfläche - frei in der Luft. Dies kann von wenigen Zentimeter, bis zu 1.50 Meter oder noch mehr reichen.

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