Manifestation und Materialisation 1-2

Eine mechanistische Logik sind wir uns also gewohnt und wie wir z.B. Ideen praktisch und in 'Handarbeit' umsetzen können, und ohne diese werden wir in naher Zukunft auch weiterhin nicht auskommen. Allerdings umfasst diese nur einen gewissen Bereich des täglichen Lebens und kann nicht alles abdecken. Und hier kommt dann das 'absichtliche Manifestieren' zum Einsatz, dass man unter bewusster Anwendung von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen, etwas in sein Leben 'holt' und 'ruft'. Genau genommen, kommt das Manifestieren jedoch sogar noch vor dem Handanlegen, denn die Handarbeit kommt immer erst als Reaktion auf das Bestehende das sich schon manifestiert hat, sich am manifestieren ist oder sich manifestieren will. Dabei geht es beim absichtsvollen Manifestieren nicht einfach nur darum, dass man eine Idee, eine Vorstellung oder gar einen grösseren Plan hat und diese dann in praktischen Schritten und in Handarbeit umsetzt - was jene Ebene ist die wir zumeist schon kennen. Sondern indem wir hineinspüren was wir für unser Leben wollen, brauchen und wünschen, und dann anfangen uns vorzustellen und zu visualisieren, dass wir es schon haben. Es ist dies ein schöpferischer Akt, etwas das wir unbewusst die ganze Zeit schon machen, es beim 'absichtsvollen Manifestieren' aber darum geht, dies auf bewusste Weise zu tun und entsprechend zu handeln.

 

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Von daher wird schon ersichtlich, dass - für mich - das Manifestieren vor dem Materialisieren kommt, bzw. kommen muss, da für die Bewältigung des täglichen Lebens, das (absichtsvolle) Manifestieren von grösserer Relevanz ist. Das Materialisieren sehe ich zur Zeit zwar gar als 'höhere' und 'tiefere', oder als 'verdichtete' Form des Manifestierens an, kommt aber erst an zweiter Stelle und im besten Fall als Ergänzung. Hinzu kommt, dass das Manifestieren uns allen ganz natürlich gegeben ist, es ist etwas das wir zu jeder Sekunde im Leben schon praktizieren und anwenden, zu meistern ist jedoch der bewusste Umgang damit. Aber ich sehe sehr wohl, dass das Manifestieren und das Materialisieren sich natürlich ergänzen und unterstützen können - wenn letzteres zur Verfügung steht -, das ändert aber nichts an ihrer jeweiligen Rangfolge und Priorität in der Handhabung. All das sehe ich aus meiner Sichtweise, die natürlicher nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aber ich habe mir das auch erst erarbeiten müssen. Vor meiner Bekanntschaft mit der physikalischen Medialität war das überhaupt kein Thema, erst als diese angefangen hat in meinem Leben viel Raum einzunehmen - manchmal zuviel -, habe ich mich neu ausrichten müssen. Auch half mir die Erkenntnis und Wahrnehmung, dass ein gesunder und bodenständiger Manifestationsprozess, der Materialisationsentwicklung nur förderlich sein kann.

 

Ich meine das unglaubliche Potenzial des Materialisationsprozesses sehen zu können, was damit an Gutem und Heilsamem gegeben und ausgelöst werden kann, allerdings gilt das auch für den Manifestationsprozess. Beidem wohnt auf seine Weise ein Wunder inne, vor allem wenn es auch über das eigene Ego hinausgehen, und das Umfeld und die Welt damit angerührt und bewegt werden kann. Trotzdem fängt ein gesunden Prozess immer bei sich selber an, und ganz gleich ob Manifestation oder Materialisation, es ist ein Weg der persönlich begannen und gemeistert werden muss. Dazu gehört nicht nur, dass man lernt bewusst auf Gedanken, Gefühle und Empfinden zurückzugreifen, sondern fast noch wichtiger, dass man mit der Zeit herausfindet wer man persönlich ist. Welche 'Farbe' hat man, in welchem 'Ton' schwingt man, auf welche Weise kann man sich authentisch entfalten und will man sich überhaupt ausdrücken? Dieser 'Ton' zu finden ist relevant und bedeutend, damit man überhaupt spürt und wahrnimmt, auf welche Art und Weise man 'Farbe' in sein Leben und die Welt bringen kann. Das ist ein Werdungs- und Selbstfindungsprozess der vermutlich das ganze Leben dauern wird, ein sich öffnen gegen aussen und oben (absteigender Energiefluss - Werden), und noch viel mehr ein sich öffnen gegen innen und unten (aufsteigender Energiefluss - Sein).

 

Es ist dieser 'Ton' und diese 'Farbe' die (dann) massgeblich beeinflussen werden, wie und was wir manifestieren und materialisieren werden. So ist es z.B. ist ein Unterschied ob wir eher atheistisch, religiös, spirituell, mystisch, schamanisch oder magisch 'eingefärbt' sind. Jedoch vermute ich, dass der Manifestations- und Materialisationsprozess an sich 'neutral' ist, auch in seiner Entwicklung und Entfaltung, erst unser eigene Art gibt diesen dann ihre spezifische Farbe, ihren einzigartigen Ton und damit persönliche Note. Allerdings könnte es bei der absichtsvollen Entfaltung dieses Prozesses wichtig sein, ob wir eher der Denk-, Fühl-, Empfindungs- oder Intuitions-Typ sind, weil dann die Herangehensweise  anders und unterschiedlich sein wird. Wo dem einen Suggestionen und Affirmationen reichen, braucht der andere Ideale und Emotionen die ihn antreiben, wiederum jemand anderer reagiert mehr auf Symbole, Gebete oder Rituale - all dies sind mögliche Varianten und noch weiteres mehr. Vielleicht glauben wir ein bestimmter Typ zu sein, aber unser Unterbewusstsein wird dennoch erst reagieren, wenn wir eine zusätzliche Seite an und in uns entwickeln werden. Weil es auf Anhieb oder über eine gewisse Spanne nicht gleich funktioniert, ist auch die Tendenz gegeben, dass man zu schnell aufgibt. Aber es ist ein Weg von Werden und Sein der angemessenen Zeit braucht, und ja, manchmal gar Jahre.

 

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Anregung: Es kommt früher oder später unweigerlich (immer wieder) der Moment, wo uns das Leben einlädt aus einem einfachen Alltag, aus einer zu kleinen und beengenden (Mittel-)Welt auszubrechen. Das 'Grössere' das uns umfasst und von dem wir Teil sind, will auf natürliche Weise immer wieder in all jene Bereiche vordringen, die in uns zu eng und zu beschränkt sind - weltlich wie spirituell. Aus der Innen-Unter-Welt, sowie aus der Aussen-Ober-Welt, tauchen Impulse, Anregungen, Inspirationen, Ideen und Wünsche auf, die uns motivieren, anregen und bewegen sollen. Wir werden diesen Beistand des 'Grösseren', des 'Tieferen' und 'Höheren' auch benötigen, denn oftmals sind wir so beengt oder eingeschränkt, verletzt oder unheil, dass wir alleine aus dem 'Kleinen' nicht mehr herausfinden. Dann braucht es Hingabe und Einlassen (weiblich/Sein) und Bewegung und Aktivität (männlich/Werden), wobei das weibliche Prinzip und die Betrachtung, immer vor dem männlichen Prinzip der Handlung folgt. Ebenso baut das Werden, das Höhere, der Himmel und die Krone, immer auf dem Sein, dem Tieferen, der Erde und der Wurzel auf - zumindest solange wir uns in und auf dieser physischen Welt befinden. So bewegt sich der natürliche Kreislauf immer von der Unterwelt zur Mittel- und dann Oberwelt, erst dann von der Oberwelt zur Mittel- und Unterwelt zurück (auf- und absteigender Energiefluss).

 

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