Manifestation und Materialisation 1-1

Diesen 2-teiligen Text beginne ich zur Klärung mit einer Wort-Definierung, die ich dann aber mit der Zeit zusätzlich noch auf eigene Weise auslege, damit ich einige meiner Gedanken und Ideen einbringen kann. Damit möchte ich etwas meinen 'gewöhnlichen' wie 'spirituell-magischen' Alltag ausloten, und diesen dann zu verbinden und ergänzen mit dem Thema der physikalischen Medialität. Da ich selbst als physikalisches Medium erst im Werden bin und nicht weiss, wie viel Erfolg ich dabei haben werde, ist einiges in diesem Text vorerst eher theoretischer Natur, dient aber dazu, dass er mir hilft mich innerlich zu ordnen und Prioritäten zu setzen.

 

Aus Wikipedia:

Als Manifestation (von lateinisch manifestare ‚handgreiflich machen‘) wird das Sichtbarwerden oder Sich-offenbaren von Dingen aller Art bezeichnet, die vorher unsichtbar bzw. gestaltlos oder gar nicht-existent waren. ................ . (x)

 

Materialisation ist ein Begriff u. a. aus der Parapsychologie. Darunter versteht man das Erscheinen von menschlichen Gestalten durch Ektoplasma, das aus einem unter Trance stehenden Medium austreten soll. ................. . Auch bezeichnet der Begriff die Fähigkeit spiritueller Lehrer, Objekte erscheinen zu lassen. (x)

 

Heute benutzt man diese zwei Begriffe in einem spirituellen und/oder spiritistischen Sinne häufig synonym oder im Wechsel, über diese Benutzerdefinition lässt sich streiten, ich für mich habe jedoch eine genauere Unterscheidung vornehmen müssen. Wie brauchbar oder zulässig diese ist, darüber lässt sich ebenfalls diskutieren, jedoch habe ich für meine 'geistige Arbeit' eine bessere Differenzierung gebraucht, um gewisse Abläufe und Prozesse innerhalb dieser besser unterscheiden zu können. Beide Bezeichnungen verwende ich aber in meinem Sprachgebrauch ausschliesslich in einer spirituellen und eher breit ausgelegten Begrifflichkeit, auch wenn es für diese ebenfalls eine weltlich Anwendung gibt. In und für meinen sogenannt normalen Alltag spielen diese keine Rolle, wenn man in diesem Sinne 'normal' mit eher mechanischen Abläufen definieren will, und zwischen Materie und Geist keine gegenseitige Wechselwirkung bestehen soll. Aber selbst wenn man die Welt aus einem mechanistischen Weltbild heraus betrachten will, muss man sich zwangsläufig eingestehen, dass man all die von Menschen geschaffenen Produkte die uns umgeben, als eine Form von Manifestation betrachten muss. Es sind alles Dinge, die zumeist zuerst als Gedanke, Idee oder Vorstellung existiert haben und dann ins Physische 'manifestiert' und umgesetzt wurden - aber halt zumeist auf mechanische Weise.

 

Einen Schritt weiter geht dann ein mehr geistiges und spirituelles Weltbild, wobei dieses den mechanischen Ablauf in keiner Weise in Frage stellt, jedoch noch einen Schritt weiter und von einer Wechselwirkung zwischen Geist und Materie ausgeht. Allerdings bleibt die Handhabung auf gewisse Weise trotzdem rein mechanisch, ausser, dass sie eine zusätzliche Wirkungsebene und Sichtweise hinzu nimmt. Diese besagt, dass wir unsere Umwelt nicht nur auf physische Weise und mit den Händen bearbeiten können, um so verschiedene Projekte und Vorstellungen umzusetzen. Sondern indem wir Gedanken und Gefühle als Werkzeuge bewusst einsetzen, mit Visualisation und mit der Kraft unserer Wünsche arbeiten, gezielt Umstände, Gegenstände und Situationen manifestieren und in unsere Leben bringen können. Ja, diese Idee geht gar soweit, dass genau dies eigentlich die ganze Zeit und ohne Unterbruch geschieht, und unsere innere und äussere Welt, ein direktes Abbild unserer Gedanken, Gefühle und Glaubensvorstellungen ist. Somit geht es eigentlich darum - und so wie wir lernen mussten mit unserem Körper unmittelbar auf unsere physische Welt einzuwirken -, nun bewusst zu lernen, seine Wünsche, Gedanken und Gefühle als Werkzeug einzusetzen. Auf diese Weise nehmen wir sowohl absichtsvoll Einfluss auf die physische, sowie unsere psychische und immaterielle Realität.

 

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Anregung: Auf der einen Seite ist da das weibliche Prinzip und zu dem gehört, dass ich einfach mein Äusseres und Inneres betrachte und beobachte. Ich schaue hin, lasse auf mich einwirken, und bilde mir eine 'neutrale' Meinung, wie sehr meine äussere und innere Welt mit meinen Wünschen, Vorstellungen und Idealen in Einklang sind. Auf der anderen Seite kommt das männliche Prinzip in Bewegung und reagiert auf das Gegebene. Einerseits sind das aufbauende, gestaltende oder korrigierende Handlung in der Aussenwelt, anderseits wird dasselbe mit aktiver Meditation und Visualisation in der Innenwelt gemacht. Damit ein Garten in der Aussenwelt kraftvoll gedeiht braucht er Pflege, dasselbe gilt für die Innenwelt. Ist etwas in der Aussenwelt kaputt oder unser weltlicher Körper verletzt, dann wird es repariert oder heilend versorgt, das Gleiche gilt für die Innenwelt. ........... und diese Dinge finden immer in der 'Mittelwelt', im Hier und im Jetzt statt, nur im Moment können sie angegangen werden. Aber manchmal reicht das nicht, will es nicht funktionieren, lässt es sich einfach nicht umsetzen und bewegen, dann müssen wir auf die 'höheren' und 'tieferen' Kräfte der Ober- und Unterwelt zurückgreifen. Denn wir sind alle in ein 'Grösseres' eingebunden und damit dieses unterstützend einwirken kann, braucht es ein noch grösseres Einlassen, Hingeben und Reagieren auf die weiblichen und männlichen Kräfte.

 

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