14. Séance und Wochenendseminar mit Kai und Julia Mügge 5

So verwundert mich auch nicht, dass ich gerade von diesem Kraftfeld so intensiv träume, denn es ist auch sonst jenes, auf das ich auf eine bestimmte Weise am 'intensivsten' reagiere und kein anderes hat mich bisher 'tiefer' bewegt, angeregt und inspiriert. Natürlich haben alle diese verschiedenen (physikalischen) Medien, Gruppen und Spirits eine Wirkung auf mich, aber alle lösen etwas andere Aspekte meiner Selbst aus. So bringt mich Warren Cayler und die Wirkung seines Kraftfeldes mehr mit Themen wie Unterhaltung und Humor in Kontakt, Mychael Shane mit Liebe und Leichtigkeit, die Lakota-Medizinmänner mit Natur und Zeremonie, und bei Kai Mügge geht es um Freundschaft und Arbeit. Und wenn ich das hier so schreibe, dann muss man sich wirklich beim Lesen gewahr sein, dass dies MEINE persönlichen Eindrücke, Erfahrungen und Wahrnehmungen sind und das für andere Menschen ganz anders sein kann. Ebenso, dass dies hier grobe Unterteilungen mit ihren dazu gehörenden Licht- und Schattenseiten sind, dass wenn man sich aber dem jeweiligen systemischen, kollektiven und archetypischen Kraftfelder öffnet, man unweigerlich davon berührt und bewegt werden und dies Spuren hinterlassen wird.  

 

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Jedenfalls konnte ich mich dann bis zu dieser 14. Séance mit Kai und Julia Mügge soweit wieder fangen und 'büscheln', dass ich an dieser wie auch am Wochenende teilnehmen konnte, aber noch in der Nacht zum Seminar war mir so übel und ich fand so wenig Schlaf, dass ich glaubte absagen zu müssen. Aber sowohl am Séance-Abend wie dann am Seminar-Morgen war einfach alles gut, ich fühlte mich von den 'Kräften' getragen und behütet und konnte mit Leichtigkeit an den jeweiligen Anlässen teilnehmen, und beide haben sich als grosse und interessante Kraft- und Inspirationsquellen erwiesen. Zur Séance selbst habe ich eigentlich schon das für mich Wesentliche erwähnt und möchte diese nur durch 3 kleine aber wesentliche Punkte ergänzen: 1. Zum einen zeigte sich, dass das Gesehene im Traum sich auf verschiedenen Ebenen und unterschiedlichen Weisen manifestiert hat, andere wie mich selbst betreffend. 2. Zum anderen habe ich mich nach der Séance auffällig leer gefühlt und auf gewisse Weise unbefriedigt, und ich musste dann einen Moment in mich hineinspüren um zu eruieren, was das nun genau sein könnte, aber die Lösung erwies sich dann als recht einfach.

 

Die Séance selbst fand ich ja eigentlich toll und ich bin sehr glücklich, dass ich da mit dabei sein und davon lernen kann, aber diese Art Séancen der fortführenden Art für die Mehrfach-Sitzer, kosten mich persönlich auch immer eine gewisse Kraft und haben viel mit Geben und Eingeben zu tun. Dies habe ich auch am nächsten Tag gespürt, ich wieder einmal einen 'Energiekater' hatte und am Morgen fast nicht in die Gänge gekommen bin. Das ist auch nicht immer gleich, jede Séance ist anders, manchmal bin ich nach einer solchen auch energetisiert, manchmal 'übergebe' ich mich aber, gebe zu viel von mir und bin dann leer und das Gezeigte und Erlebte vermag mich auf dieser Ebene nicht aufzufüllen. Jedenfalls wurde ich mir bewusst, dass ich mir beim nächsten Besuch im November/Dezember einen Ausgleich schaffen muss und habe mich nicht nur bei der Fortführenden, sondern nun auch noch bei einer der normalen Séancen angemeldet. Beide Arten haben natürlicherweise mit Empfangen und mit Geben zu tun, bei den 'Normalen' aber überwiegt für mich schlussendlich auf der persönlichen Ebene etwas das Empfangen, bei den 'Fortführenden' etwas mehr das Geben und Eingeben.

 

Ja und dann noch Punkt 3, und dieser bezieht sich auf die 'Vorbild-Funktion' von Kai Mügge, wobei hier das Wort nicht in einem moralischen Sinn, sondern in Bezug auf die physikalische Medialität gemeint ist. Hier unterscheidet er sich für mich und wie ich 'Energien' wahrnehme z.B. klar von einem Warren Caylor oder Mychael Shane, wobei meine Worte hier grundsätzlich nicht wertend gemeint sind, es geht also niemals um 'besser' oder 'schlechter'. Aber bei Warren und Mychael kommt alles eher mit einer gewissen Leichtigkeit daher, so dass ich für mich denke, dass da viel angelegtes Talent eine Rolle spielen könnte. Anders aber bei Kai, da bekomme ich immer wieder einen Eindruck von 'erarbeitet', dass er für das was er macht und kann 'gearbeitet' hat, seien das die Séancen und die Phänomene darin, oder auch die Seminar-Wochenenden und das dort vermittelte Wissen. Ich will mit diesen Worten nicht sagen, dass ein Warren und Mychael nichts für ihre Arbeit (haben) machen müssen oder dass ihnen alles in den Schoss fällt, wenn ich aber das 'Feld' von Kai auf mich einwirken lasse, dann scheint alles wesentlich komplexer und vielfältiger, was aber erfahrungsgemäss nur durch einige innere Arbeit entsteht.

 

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Dieses Frühjahr nach einer Zeremonie mit einem Lakota-Medizinmann hier in Basel, hat sich ein für mich seltsamer Vorfall ergeben der mich nachdenklich aber auch traurig gestimmt hat. Und zwar hatte einer der Trommler und Sänger nach der Zeremonie einen Gegenstand vor den Füssen liegen - etwas das die 'Spirits' dort hinterlegt haben -, was das war habe ich nicht mitbekommen, aber es ist etwas vom Altar des Medizinmannes gewesen. Beim Essen hinterher, habe ich dann so nebenbei mitbekommen um was es ging und dass dieser Mann, gerne selbst ein Lowanpi- oder Yuwipi-Medizinmann werden würde, also einer jener Art Medizinleute, die mit jener 'Geist-Kraft' arbeiten die wir hier bei uns als 'physikalische Medialität' bezeichnen. Der Medizinmann hat diesem Mann dann aber - und den ich auf etwa um 40 Jahre geschätzt habe -, in etwas unemphatischer Weise vermittelt, dass dieses hinterlegte Zeichen der 'Spirits' bedeute, dass dies für ihn nicht möglich ist und er dafür auch zu alt sei. Aber wie er das vermittelt hat und wie es von dem Mann und im Kreis der BegleiterInnen des Medizinmannes aufgenommen wurde, hat die Energie am Nachbartisch merklich absinken und die Stimmung drücken lassen.

 

Ich trauere noch heute um diese Situation und um diesen Mann, es ist (für mich) keine gute, heilige und heilende Situation gewesen und wie ich sie nach solch einer Zeremonie erwartet und gewünscht hätte. Am liebsten hätte ich mich an diesen Mann gewendet und ihm gesagt, dass er zu uns kommen soll, dass es bei uns keine solche Beschränkungen gibt und er in einem physikalischen Zirkel einfach schauen soll wie weit er kommt. Auch ich mit meinen 50 Jahren müsste alles hinschmeissen, wenn es denn solche Beschränkungen geben würde, könnte diesem Ruf in mir nicht folgen und dabei selbst herausfinden, was mir heute möglich ist und was nicht. Und hierbei unterstützt mich dann auch nicht unbedingt eine Lebensgeschichte von Warren Caylor und bei dem 'es' scheinbar von Anfang an mehr oder weniger funktioniert hat, auch keine von Mychael Shane und der schon als Kind einen Lehrer hatte. Sondern es ist die Geschichte von Kai Mügge, der zwar in seiner Kindheit und Jugend auch schon spezielle Erfahrungen gemacht haben soll, aber erst in einem gewissen Alter seinen Felix-Zirkel gegründet und sich dann selbst und mit diesem zusammen - soweit ich weiss -, alles erarbeitet hat.

 

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