22. August 2016 - 2

Die Art der Energie dieses Wesens erinnert mich an schon verschiedene andere Erfahrungen die ich gemacht habe, teils einfach so und ohne Hilfsmittel, teils in Heilritualen mit unterstützender Medizin. Als ich in Peru war und an einer Zeremonie mit heilender Substanz teilnahm, bin ich einmal 'in den Himmel' gereist und kam in eine wunderbare Umgebung mit einer wunderschönen Kraft und wurde dort in eine tempelartige Burg geführt, wo man mir verschieden Dinge sagte. Auch dort herrschte eine ähnliche Kraft wie diese, die nun von diesem Wesen ausging. Oder vor bald 30 Jahren war ich einmal in einer schlimmen Situation in der ich nicht mehr ein noch aus wusste, ich war völlig blockiert, konnte nicht mehr handeln und nicht mehr weinen. Als ich damals für ein Kraftplatz-Projekt an einer Madonna mit Gehäuse arbeitete, fing diese Madonnen-Figur plötzlich an zu leuchten und eine lichte und strahlende Aureole ging von ihr aus. Auch dies hatte diese energetisch, heilige, heilende und liebend Qualität - ohne all zu christlichen Beigeschmack - und ich wurde so davon berührt, dass ich erstmals seit langer Zeit wieder etwas weinen konnte, sowie sich dann innert weniger Wochen mein Leben deutlich veränderte.

 

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In diesem Fall jetzt und im Zirkel, hatte die Präsenz dieses Wesens eine so stark öffnende Kraft auf mich, dass ich die nachfolgende Sitzerin und das energetische Geschehen um sie, in einer Weise wahrnehmen konnte wie noch nie zuvor. Wie sehr das Wahrgenommene und Gesehene der Wahrheit oder den Tatsachen entspricht vermag ich nicht zu sagen, vielleicht aber wird sich das mit der Zeit offensichtlicher herauskristallisieren und im besten Fall, etwas zum Wachsen beitragen. Etwas anders verlief es dann, als ich selbst gesessen, abgesunken und dann wie so oft in der letzten Zeit, nicht weiter gekommen bin. Ich konnte noch so zulassen, mich versuchen zu übergeben oder hinzugeben, es ging einfach nicht wirklich weiter, bzw. es ist als ob sich verschiedene Türen oder Tore öffnen, aber mit der Energie und Kraft die durch diese einströmt, fühle ich mich nicht wohl. Und dann wie aus dem Nichts war es völlig klar an was ich hänge und warum ich (scheinbar) nicht weiterkomme, es war schon die ganze Zeit da und eigentlich völlig naheliegend: mir fehlte ein 'annehmbarer' Bezugspunkt innerhalb meines Bezugssystems. Und endlich habe ich einen Ansatz woran ich seither weiter arbeiten kann ............. !

 

Nun, es soll Medien geben die fallen scheinbar relativ leicht in Trance und dann zeigen sich durch sie einzelne oder verschiedene Wesenheiten oder 'Spirits', ohne dass sie gross etwas dazu beitragen müssen, etwas, das bei mir bisher grad gar nicht der Fall war. Statt dessen sieht es eher so aus, dass ich mir selbst einen Torhüter 'holen' oder 'schaffen' muss und der mir hilft den weiteren Kanal zu eröffnen, ohne im Moment zu wissen was sich dann daraus ergibt oder entwickelt. Diese Einsicht ist für mich auch nicht wirklich neu, aber in der bisherigen Tranceentwicklung habe ich mich auf das 'Einsinken' konzentriert, auf das 'Hingeben' und 'Zulassen', nun aber brauche ich eine Türe oder ein Tor das für mich passend und stimmig ist und auf das ich mich 'Einlassen' kann. Leider habe ich keine Affinität zu verstorbenen physikalische Medien, Parapsychologen oder ähnlichem mehr, das liegt mir nicht und entspricht nicht meiner Natur, obwohl es das (vielleicht) etwas leichter machen würde. Und auch wenn mich die Frage der aufgestiegenen Meister im Moment etwas mehr interessiert und beschäftigt, so macht es doch diesbezüglich in mir auch nicht 'Klick' - aber was dann?

 

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Eigentlich ist das insgesamt ziemlich erstaunlich, da ich mich seit vielen Jahren mit Geistwesen, Krafttieren, Heiligen, Göttern und vielem ähnlichem mehr beschäftige, und nun darunter zu nichts einen Bezug habe, das als offensichtlicher Torhüter dienen könnte oder sich anbieten würde. Allerdings ist das jetzt einerseits eine neue und andere Perspektive, anderseits ist es ja nicht so, dass ich beim Trancesitzen nicht schon mehrfach 'Einbrüche' von Energien erlebt habe, teils sogar recht unangenehmer Art, die ich aber insgesamt alle zurückgewiesen habe. Aber warum? Interessanterweise musste ich in den paar letzten Tagen feststellen - und in denen ich mehr über dieses Thema sinniert habe -, dass es nicht nur darum geht, dass ich mich nicht für Hunz-und-Kunz-Energien öffnen möchte, sondern dass auch das Thema der Scham  und der Unsicherheit eine Rolle spielt. Als Beispiel folgendes: Letzte Nacht bin ich sehr früh erwacht und hatte bis zum Aufstehen noch ausgiebig Zeit um zu sinnieren und meditieren, und in dieser Zeit habe ich plötzlich und völlig unerwartet die Präsenz von Albert Hofmann wahrgenommen (Er-Finder des LSD), den ich aber zu Lebzeiten nicht persönlich gekannt habe. ..............

 

............. Jedoch tun das einige Personen in meinem Umfeld  recht gut, und abgesehen davon, dass ich auch mit seiner Wundersubstanz Bekanntschaft gemacht habe, besteht unsere Verbindung einzig darin, dass meine erste Pflegemutter aus dem gleichen Dörflein kam in dem er wohnte und ich als Kind regelmässig - als Erwachsener hin und wieder - dort war. Und jetzt einmal abgesehen von der Frage, ob ich auch richtig wahrgenommen habe und es sich tatsächlich um Albert Hofmann gehandelt hat, hätte ich dann das Gefühl und den Druck, dass ich meinem Umfeld mit dem genügen müsste was da durch mich kommen wird, würde oder müsste. ............. Und hier hätten wir im Speziellen den Punkt der Unsicherheit, dann gibt es noch den Aspekt der Scham oder der Peinlichkeit den es zu überwinden gilt, überhaupt durch sich sprechen zu lassen, dann wiederum dem genügen zu müssen was da kommt, ausserdem, dass ich mich selbst damit identifizieren kann. Aber genau genommen, müssen da vermutlich mehr oder weniger alle Trancemediun hindurch, vielleicht sogar immer wieder auf ein neues, in meinem Fall geht es jetzt aber zuerst einmal um den 'Bezugspunkt' und der als Türöffner dient.

 

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