Abschliessender Zusatz zur 13. Séance

Ganz zum Schluss als diese 13. Séance zu Ende ging, hat Hans in die Gruppe das 'Licht der Heilung' verteilt, wobei er die geöffneten Hände aneinander gedrückt, mit Handflächen offen gegen vorne und auf die Menschen gerichtet, ein ganz helles Licht abgibt. Dies hat er zuerst gegen die linke Seite, dann gegen vorne und dann auf die rechte Seite getan. In meinen Worten ausgedrückt möchte ich es auch einen 'Lichtsegen' nennen, denn so kommt es bei mir ebenfalls an, so 'übersetzt' es mein System, denn ich empfinde es nicht ausschliesslich als eine Kraft der Heilung. Es ist 30 Jahre her seit ich meine erste Ausbildung in Geistigem Heilen gemacht habe, in diesen Jahren habe ich mich mit vielen verschiedenen Formen derselbigen beschäftigt und auseinandergesetzt, was mich zwar nicht zu einem Experten macht - denn ich komme mir dabei weiterhin wie ein Anfänger vor - , aber ich habe doch eine gewisse Erfahrungen gesammelt. Und dieses 'Licht der Heilung' das ich als sehr 'hochfrequent' erlebe, das einen sehr hohen und sehr hellen Ton in mir auslöst, erlebe ich vor allem als ein 'Informationsüberträger' des 'Guten' und des 'Positiven', wozu Heilung, Segen aber auch noch anderes ähnliches mehr gehört. Aber wie immer man das persönlich erleben und erfahren mag, schlussendlich ist es einfach ein weiteres Geschenk das man erhält und im besten Fall wohlwollend auf sich wirken lassen kann.

 

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Und ebenfalls zum Schluss hier beim meinem Text, möchte ich dieses Licht der Heilung, diesen Lichtsegen als Symbol dazu benutzen, um das Thema Kritik, Hinterfragen oder etwas gar ganz in Frage zu stellen, noch einmal anzusprechen und möglichst 'lichtvoll' abzurunden. Ich denke, dass solche Kritik-Prozesse sehr wohl sein dürfen, ja, manchmal sogar sein müssen, die Frage ist einfach, wie man dies macht oder gar bewusst praktiziert. Aus einem eher schamanischen Blickwinkel betrachtet, ist der diesbezügliche Ausgangspunkt immer im Hier und Jetzt und in der Mittelwelt, sobald ich mich aber in ein Kraftfeld der Kritik begebe - oder etwas ähnlichem anderen mehr -, bin ich auf dem Weg hinab in die Unterwelt. Wie tief dieser Weg reichen und gehen wird, hängt von der Tiefe der Kritik ab und der Tiefe wie ich selbst mit dem Thema verbunden bin. Ich kann ja grundsätzlich nur auf etwas reagieren, zu dem ich selbst eine Resonanz habe, also hat das Thema auch immer etwas mit mir selbst zu tun, auch wenn es in Zusammenhang mit einer äusseren Bewegung stehen mag. Der Weg in die Unterwelt stellt nun den Prozess dar, den ich dafür brauche um das Thema so zu wandeln, dass ich im folgenden in die Oberwelt aufsteigen und von dort bereichert in die Mittelwelt zurückkehren kann. Es ist ein Weg in die Dunkelheit zurück ins Licht und dass daraus etwas Heilendes zu Gunsten von allen entsteht.

 

So lange ich einfach nur kritisiere, befinde ich mich erst auf dem Weg in die Unterwelt, in das Reich der Dunkelheit und den (persönlichen) Schatten, und am tiefsten Punkt befinde ich mich erst dann, wenn ich die Kritik ganz ansehen und durchschauen und meinen eigenen Anteil darin sehen kann. Auf dem Weg in die Oberwelt befinde ich mich dann, wenn ich dazu übergehe mich zu fragen, wie ich diese Einsichten in etwas 'positives' und 'heilendes' umsetzen kann, etwas das mir und der Welt dient und ein aufbauendes Energiefeld entsteht. Denn Kritik - und ähnliches mehr - und mag diese noch so 'positiv' und 'anregend' sein, hat trotz allem immer auch etwas 'verletzendes' und 'zersetzendes' an und in sich. Manchmal braucht es das auch wirklich, bevor es in etwas Neues oder Heilendes übergehen kann, aber dieser zweite Schritt braucht es unbedingt, damit Heilung und Entfaltung im Innen und Aussen geschehen kann und der Kreis jeweils geschlossen wird. Denn was sich der Kritiker häufig nicht (genügend) bewusst ist, dass dieses 'negative' Feld der Kritik nicht nur den Kritisierten 'verletzt', sondern energetisch gesehen zuerst immer den Kritiker selbst. Also handelt der Kritiker aus eigenem Interesse jeweils am besten so, dass für alle etwas Heilendes aus der Situation entsteht, denn er selbst wird schlussendlich am meisten davon profitieren und damit Heilung erfahren.

 

In Bezug auf Medien aller Art, Heiler, Schamanen und ähnliches mehr und wenn man diese immer wieder einmal aufsucht, wird es unweigerlich gar geschehen müssen, dass man in deren Nähe oder Arbeit, früher oder später mit seinem eigenen Schatten in Kontakt treten wird. Spätestens dann fangen wir an zu kritisieren und zu hinterfragen, was auch ein erwünschter Prozess ist und der in weitere und tiefere Entfaltung seiner selbst führen kann, aber nicht, wenn wir dabei (nur) am Medium oder Heiler hängen bleiben und nur alles im Du und Dort sehen. Diese Medien und Heiler und deren Arbeit mögen zwar dann der Auslöser sein, aber wie gesagt kann nur das in uns bewegt werden, zu dem wir eine Resonanz haben, und das Thema somit unweigerlich mit uns selbst in Zusammenhang steht. Wir mögen verletzt sein, diese schlecht finden und nie mehr aufsuchen wollen, auf diese wütend oder frustriert sein, wenn wir jedoch bereit sind den Weg nach unten zu beschreiten, von dort dann aufsteigen nach oben, werden wir am Schluss bereichert und innerlich und äusserlich von Dank erfüllt sein. Man wird 'sein' Medium und Heiler und dessen Arbeit segnen, damit ebenso sich selbst und die Welt, und somit zum Reichtum, Wachstum und der Entfaltung aller beitragen. Aber wenn wir hängen bleiben, dann hängt auch die Welt, darum wäre es so wichtig, jeweils einen vollen Kreis zu durchlaufen!

 

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Vorderseite
Vorderseite

Zum Abschluss des Abends, haben wir alle eines der kleinen materialisierten Steinchen mit nach Hause nehmen dürfen und ich mit meiner Liebe für die Unterwelt, habe mich für eines der schwarzen entschieden. Ob tatsächlich oder als Symbol, so denke ich, dass es seine Wirkung voll entfalten hat, denn ich habe glaub ich noch nie so lange gebraucht, um mich innerlich durch eine Séance zu arbeiten und was sie in und um mich ausgelöst und in mir selbst bewegt hat.

Rückseite
Rückseite

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