13. Séance mit Kai und Julia Mügge 3

Ich bin dankbar, äusserst dankbar, dass ich die Möglichkeit habe auf diese umfassende Weise in die physikalisch-mediale Welt einzutauchen, dass mir diese Medien die Möglichkeit geben an einem 'Wunder' teilzunehmen und dass ich dieses möglichst von vielen Seiten betrachten und untersuchen kann. Von daher ist es mir wichtig, dies möglichst respektvoll zu tun, meine persönlichen Lektionen zu lernen, aber das Medium Medium sein zu lassen und immer den Menschen dahinter zu sehen, der wie ich unperfekt und im Werden begriffen ist. Manchmal ist das nicht ganz leicht, ich habe mich durch gewisse Umstände auch schon verletzt gefühlt und da braucht es dann (einige) innere Arbeit und Bemühung, sich immer wieder klar zu machen, dass da mein Schatten angesprochen wird. Denn je mehr mich etwas 'berührt' und in Resonanz versetzt, desto mehr spiegelt es etwas über mich und mögliche eigene 'verdunkelte' Seiten, und diese gilt es dann genauer zu untersuchen. Und obwohl ich zuvor zwar geschrieben habe, dass ein Medium oder Heiler seine Pflichten hat, ist es jedoch nicht grundsätzlich in Stein gemeisselt, wie das zu machen ist oder wie es zu geschehen hat, vor allem aber sind diese nicht dafür da, meinen Erwartungen zu genügen oder (umfänglich) meine Bedürfnisse zu erfüllen.

 

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Somit ist alles was ich an solch einer Séance erhalte und zu Gesicht bekomme ein Geschenk und so ist es auch völlig gleichgültig, und wie an dieser für mich 13. Teilnahme bei Kai und Julia geschehen, wenn einmal ein Experiment nicht vollständig gelingt. So war es und wie zu Anfang dieses Textes schon angedeutet, dieses mal nicht möglich, dass krude oder verdichtete Ektoplasma so aufzubauen, dass damit eine voll ausgebildete 'Geistgestalt' gezeigt werden konnte. Dafür wurden uns einzelne Aufbauschritte gezeigt: die Herausbildung des verdichteten Ektoplasmas und das dann wie einen leuchtend-weisses Leinentuch aus dem Mund des Mediums bis auf den Boden 'gehangen' ist, und dann wie von innen her versucht wurde das Ektoplasma zu bewegen, zu heben, zu formen und aufzubauen. Das war sehr interessant und aufregend! All dies bei kurzen Phasen von Rotlicht, aber diese waren lange genug um deutlich zu sehen was geschah, z.B. wie sich etwas hinter dem Ektoplasma bewegte und dieses zu 'formen' versuchte. Erneut konnte ich auch nur wieder darüber staunen, wie dicht das Ektoplasma schien, wie weiss es war und dadurch fast etwas zu leuchten schien. Ich fand das erneut eine erstaunliche Leistung seitens des Mediums und ebenso seines Spiritteams!

 

Und bezüglich leuchten: mehrfach während des Abends kam es zu verschiedenen Leuchterscheinungen, von Lichtkügelchen über Lichtblitze, aber ebenso zu leuchtenden Ektoplasma-Massen die durch die Luft schwebten, und die dann vor unseren Augen verformt und u.a. in die Länge und Höhe gezogen wurden. Schon alleine solch 'einfache' Dinge sind eigentlich kleine Wunder, weil sie bisher einfach nicht zum gewohnten Alltag gehören und damit das Potenzial in sich tragen, dass wir unseren Geist weiten und erweitern können. Allerdings wurde dann mein Geist in jenem Séance-Teil besonders gefordert, als die Anwesenheit einer anderen Präsenz angekündet wurde, dafür recht Raum genommen werde musste und alles eine für mich ungewohnte energetische Einfärbung bekam. Dafür musste scheinbar speziell auch eine Sprachbox (aus Ektoplasma?) herausgebildet werden, mit deren Hilfe diese Wesenheit dann zu uns sprechen können soll. Dies klappte dann nicht ganz auf Anhieb und was wir zu hören bekamen, erinnerte mich etwas an gurgelnd-blubberndes Wasser, und wenn man beim sprechen dabei immer wieder mit dem Finger über die Lippen fährt (Maultrommel-Prinzip). Ich gestehe, da kamen in mir schon Zweifel und ich weiss dies nicht einzuordnen ................. .

 

Nachdem scheinbar die Energie hat moduliert werden können, konnten wir dann im zweiten Anlauf die Wesenheit besser verstehen und die sich als P'taah vorstellte, und wenn ich mich recht erinnere, eine Art Torhüter zur Erde sein soll und dies schon seit 6000 Jahren macht. Mehrfach wiederholte sie Name und Identität, aber viel mehr war nicht zu erfahren und dafür, dass diese Wesenheit so alt sein soll, kam da für mich wenig sinn- und gehaltvolles durch. Ich muss gestehen, das kam mir insgesamt etwas schräg herein und ich vermag es nicht einzuordnen! Jedoch muss ich im zweiten Atemzug das Medium (Kai) vor mir selbst schützen, denn sowohl aus meinen medialen Ausbildungen sowie aus meiner medialen Arbeit, weiss ich genau wie herausfordernd es sein kann, gewisse 'Energien' und 'Geister' zu übersetzen und ihnen eine Stimme zu geben. Es ist insgesamt eine Kunst sich von 'Kräften' berühren zu lassen, die nötigen 'Vibrationen' und 'Schwingungen' zuzulassen, und diese dann in möglichst passende und stimmende weltliche Worte zu übertragen. Selbst wenn man dies in unterschiedlichen Tiefen von Trance macht, geht dies doch über das eigenen Feld und je fremder und unbekannter eine 'Energie' ist, desto mehr Zeit und Anpassung braucht es für eine gute Um- und Übersetzung.

 

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Den Umständen entsprechend - es war wirklich ein heisser Tag und im Séanceraum dadurch recht warm -, war es also eine weitere sehr interessante und für mich anregende  Séance. Ich habe schon stärkere und für mich eindrücklichere  Séance erlebt, aber es geht einerseits nicht um Höchstleistung, anderseits lerne ich ebenso viel genau von jenen Séancen die nicht so optimal herüberkommen, wo das Medium mehr gefordert ist, die Übertragungen schwieriger scheinen, und anderes mehr. Ich habe Respekt vor dem was gelaufen ist, und uns Teilnehmern ein weiteres mal die Türe in andere Welten geöffnet wurde! Das ist nicht selbstverständlich, denn es ist nicht etwas das man vor jeder Haustüre findet und zu dem man jederzeit und überall Zugang hat. Und wenn man wie an diesem Abend noch ein kleines Präsent mit nach Hause nehmen kann, eines der materialisierten Steinchen in drei Farben, dann wird es um so wertvoller. Natürlich ist es 'nur' ein kleiner Stein, nicht zu vergleichen mit einem persönlichen Aktivstein oder den noch grösseren Steinen. Aber man darf niemals vergessen, dass man das Zeugnis eines kleinen Wunders in der Hand hält und das manchmal leicht, aber manchmal nicht ohne Anstrengung oder 'Geburtsschmerzen' vom Medium in diese Welt gebracht worden ist.

 

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