13. Séance mit Kai und Julia Mügge 1

Am 23. Juni 2016 war ich an meiner 13. Séance mit Kai und Julia Mügge, eine wohl eher etwas schwierige Séance für fast alle, aber nicht grundsätzlich wegen dieser als solches, sondern vor allem wegen der Umstände. Es war nämlich ein sehr heisser Tag, und entsprechend warm wurde es trotz Klimaanlage dann auch im Séanceraum, ich selbst bin jedenfalls leidlich ins schwitzen gekommen und ich glaube Kai erging es nicht anders. Ich wage von aussen betrachtet zu sagen, dass dadurch auch etwas die Séance selbst gelitten hat, aber auch von Hans Bender dem Sprecher des Alchemisten-Teams wurde das angesprochen, und dass es u.a. darum nicht möglich gewesen ist, die 'Ektoplasma-Geisthülle' vollständig aufzubauen - dazu später mehr. Aber auch die Reden von Hans Bender kamen für mein Empfinden dieses Mal nicht so klar durch, ich bin teils richtig wirr geworden und habe nicht immer verstanden um was es wirklich ging. Dies hat sich dann noch einmal gezeigt, als wir am Folgetag in unserem eigenen physikalischen Zirkel zusammen Rücksprache gehalten und uns ausgetauscht haben - wir haben alle an dieser Séance teilgenommen -, und es teils drei total unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten darüber gegeben hat, was und wer in den Reden angesprochen worden ist.

 

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Aber dies ist insgesamt ein Klagen auf hohem Niveau, denn grundsätzlich ist es so, dass das was uns u.a. mit Julia und durch Kai gezeigt und geboten wird, (insgesamt) schlichtweg einfach eindrücklich ist. Aber es ist natürlich schon so, dass wenn man öfters an verschiedenen Séancen teilnimmt - an guten und kraftvollen Séancen -, dass damit die Latte auch immer höher gelegt wird. Und je mehr man an Séancen der jeweiligen physikalischen Medien teilnimmt, desto mehr fallen einem auch immer mehr die Nuancen auf, sowohl innerhalb der Séance, aber auch beim Medium selbst oder seinem Umfeld. Steht man zu Anfang bei physikalischen Séancen vielleicht noch mit offenem Mund da und kommt einem das Ganze übergross oder überwältigend vor, bekommt dies mit der Zeit alles mehr Boden und es schälen sich auch die Eigenheiten und Auffälligkeiten heraus. Aber das ist gut so, denn es geht hier nicht um etwas 'übergöttlich perfektes', sondern es sind immer Menschen im Spiel und dort wo Menschen sind, geht es auch menschlich zu und es kommt jeweils zu verschiedenen zwischenmenschlichen Reaktionen. Dies betrifft ebenfalls die 'Kräfte' und 'Spirits' und ihre Interaktionen mit uns, bzw. wir mit ihnen, und davon je nach Stimmung und Situation, auch die Kommunikationsqualität beeinflusst wird. 

 

Und wenn man an den Punkt kommt, wo einem in und um eine Séance herum anfangen die 'Besonderheiten' aufzufallen, dann ist die Zeit gekommen sich auch in diesem Lebensbereich mit dem Schatten zu beschäftigen. Leider wird dies und soweit ich es erlebe, von den physikalischen Medien die ich kennen bisher kaum wirklich thematisiert, ich habe jedenfalls noch (fast) keines erlebt das gezielt u.a. über seine menschlichen oder medialen Schwächen gesprochen hätte, seine Befindlichkeit, die Tiefe seiner Trance, die Einfärbung durch die eigene Persönlichkeit, oder anderes mehr. Natürlich ist das auch nicht jedem Medium gleich gegeben und selbstverständlich geht es auch nicht darum, sich vor Publikum ganz zu zeigen oder seelisch zu entblössen, es würde eher um etwas mehr Transparenz, etwas mehr Durchsicht, Klarsicht und Einsicht gehen. Ich finde es auch als spirituelles Medium, Heiler und ähnliches mehr, völlig in Ordnung sich zu schützen und seine Maske (Persona) zu behalten und/oder diese kreativ einzusetzen. Ist man jedoch z.B. zu abgegrenzt oder distanziert, scheint zu abgehoben oder realitätsfern, dann spürt man das (bewusst/unbewusst) als Publikum, und dass dies u.U. eine gewisse unnatürliche Energie in den Raum bringt und dadurch die dargebotene Arbeit entsprechend eingefärbt wird.

 

Schwer tue ich mich anderseits aber auch mit dem Thema Kritik seitens des Publikums, zum einen jene die so fest idealisieren, dass kein kritischer Gedanke Platz hat oder aufsteigen kann, anderseits jene die aus verschiedenen Gründen sehr offen kritisieren. Idealisieren ist natürlich für das Medium (Heiler, Schamanen & Co.) unter Umständen einfacher, denn es wird nicht in Frage gestellt und womöglich verletzt, wird vielleicht sogar noch auf ein Podest gehoben, was natürlich dem eigenen Ego schmeicheln kann. Bei offener Kritik oder In-Frage-Stellung jedoch, muss das Medium (oder sein Umfeld) einstecken, was einerseits unangenehm werden, im besten Fall aber sehr wohl zum Wachsen und Gedeihen anregen kann. Wenn man sich jedoch (bewusst) der Öffentlichkeit präsentiert und aussetzt, dann ist immer einmal mit Kritik, Neid und mit ähnlichem mehr zu rechnen, aber auch mit (verdienter) Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Bewunderung. Anderseits ist einfach auch einmal schnell und leicht kritisiert, reklamiert, lamentiert und offen oder stillschweigend in Frage gestellt, ja, dass man gar etwas fordert, es anders haben will oder etwas besser zu wissen meint. Das erscheint mir dann manchmal fast etwas anmassend oder unreflektiert und man soll(te) es zuerst einfach einmal besser machen!

 

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Wenn ich also als Medium, Heiler und ähnliches mehr die Öffentlichkeit suche, dann muss ich damit rechnen gelobt wie kritisiert zu werden, weil Menschen ihre Erwartungshaltungen auf mich übertragen. Ich lasse mich auf den (unausgesprochenen) Vertrag ein, dass ich für jene Leute die mich aufsuchen und die mir mein Lebensgeld - ein Entgelt - bezahlen, mein Bestes gebe und in diesem geschäftlichen Rahmen, für jeden möglichst gleichberechtigt da bin und er für seine Bezahlung, einen möglichst entsprechenden (menschlich-spirituellen)  Gegenwert erhält. Aber es wird automatisch so sein, dass dies nicht jederzeit glücken wird, manchmal ist es ausgewogen, manchmal gebe ich gar mehr, manchmal aber wird es nicht ausreichen und schlussendlich ist es der gute Wille und die bestmögliche Absicht die zählen muss. Jedoch habe ich auch als Kunde (unausgesprochene) 'Pflichten', z.B. mir bewusst sein oder werden, dass ein Medium oder ähnliches, meine Wünsche oder Erwartungen nicht immer erfüllen kann oder muss. Auch ein Medium ist nur ein Mensch mit einem individuellen Reifegrad, es hat seine eigenen Prozesse sowie gute und schlechte Tage, und entspricht vielleicht schlussendlich nicht den erwünschten Vorstellungen. Aber das ist immer das Risiko das ich eingehe und als Klient selber tragen muss.

 

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                                                                                                                               (Weiter zu Teil 2)

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