10 Séancen mit Kai und Julia Mügge 2

Ich habe mich in diesen nun über zwei Jahren immer wieder gefragt, wieso mich die physikalische Medialität so fasziniert, berührt und anspricht, aber ich habe bis heute noch keine abschliessende Antwort gefunden. Ich habe mich in diesen über zwei Jahren auch immer wieder gefragt, wieso diese Arbeit von den physikalischen Medien gemacht wird - in diesem Fall auch Kai und Julia -, was ihr Beweggrund ist und aus welchen inneren Motivationsquellen sie schöpfen. Und obwohl ich in diesen Zeitraum an insgesamt 21 physikalischen Séancen und Zeremonien teilgenommen habe, habe ich keines dieser Medien je (tiefer) darüber sprechen hören, wieso es diese Arbeit macht, und von welcher Motivation es getragen und geleitet wird (ich habe bisher auch nicht danach gefragt). Bei den Zeremonien könnte ich mir das noch selbst vorstellen, was jedoch nicht heisst, dass ich damit richtig liege, aber insbesondere bei den physikalischen Medien und die ich schon öfters gesehen und erlebt habe, ist mir das nicht wirklich klar geworden. Aber mir fällt das auch erst auf, seit ich mir selbst immer mehr die Frage nach meiner Motivation und Absicht stelle, um was es mir geht und was ich allenfalls damit gerne erreichen möchte. Einen gewissen Unterschied oder Ansatz meine ich jedoch bei den Séancen mit Kai und Julia zu erkennen, denn von Anfang an war eine gewisse Struktur zu erkennen.

 

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Wohlgemerkt, all das schreibe ich als äusserer Beobachter und nur weil es im Aussen nicht öfter oder regelmässig erscheint, heisst das nicht, dass es im Innen nicht vorhanden ist. Es mag auch einfach nur ein Thema sein, das mich insbesondere und im speziellen interessiert und vielleicht ist das für andere nicht so wichtig. Ansonsten kann man gerade vor und bei den Séancen - aber auch Seminaren - mit Kai und Julia Mügge, sehr viele Informationen über die physikalische Medialität erhalten, und insgesamt teilen sie sehr grosszügig ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Sehr interessant auch die Geschichten und Ereignisse, als sie über eine längere Zeit in einem wissenschaftlichen Rahmen und unter strengen Bedingungen, ihre Arbeit mehrfach demonstriert und vorgeführt haben. Bei all dem, sticht insgesamt eine gewisse Wissenschaftlichkeit und Strukturiertheit durch, sei es in der Darlegung und Überbringung von Informationen, oder dann vor allem im Ablauf vor und innerhalb der Séance selbst, der Kontrolle der TeilnehmerInnen, und ebenso der Kontrolle des Mediums, all dies insbesondere in den 'Beginnergruppen'. Die ersten Kontrollen - der TeilnehmerInnen - dienen vor allem der Sicherheit des Mediums, denn diese Arbeit ist nicht ungefährlich, und Kai Mügge weiss von einige unangenehmen Vorfällen und dadurch entstandenen Verletzungen zu berichten.

 

Die weiteren Kontrollen finden dann während der Séancen selber statt, denn indem die TeilnehmerInnen sich fast die ganze Zeit an den Händen halten, kann auf diese Weise niemand betrügen oder zu einem möglichen Betrug beitragen. Ausserdem wird damit die Wahrscheinlichkeit verringert, dass jemand absichtlich oder aus einem Reflex heraus nach den physikalischen Manifestationen greift, womit das Medium u.U. verletzt werden könnte. Im weiteren ist durch die Séance hindurch das Medium immer wieder unter Kontrolle, insbesondere während es sich ausserhalb des Kabinetts befindet, und dann dort von einem Sitzer zur Linken und zur Rechten gehalten und überprüft wird. Dies kann soweit gehen, dass laut und für alle hörbar ausgesprochen, die Kontrollen gemacht und erklärt werden, während im Raum die physikalischen Manifestationen weiterhin ablaufen. Das empfinde ich jeweils als besonders eindrücklich! All dies trägt dazu bei, dass in mir das Gefühl und der Eindruck entsteht, an etwas 'Echtem' und 'Authentischem' teilzunehmen, dass hier keinerlei Betrug stattfindet, und ich Zeuge von mir unbekannten Kräften und Möglichkeiten bin. Teilweise sind die Phänomene gar so speziell, dass ich nicht wüsste, wie man diese absichtlich und künstlich erzeugen soll, ich denke da nur an die 'Bilder' und 'Gesichter', die sich teils deutlich sichtbar im Ektoplasma zeigen.

 

Erst bei den Gruppen für 'MehrfachteilnehmerInnen', läuft dann alles etwas lockerer ab, dort geht es dann auch weniger darum etwas zu beweisen, sondern dass die physikalische Arbeit und Phänomene sich weiter entwickeln können. Auf diese Weise läuft es in etwa bei Kai und Julia Mügge ab, andere physikalische Medien halten es anders, lassen sich z.B. an einen Stuhl mit Klebeband fesseln oder mit Kabelbinder anmachen, um dann auf diese Art zu beweisen, dass sie selbst an den Phänomenen nicht (aktiv) beteiligt sind. Es gibt Medien die sitzen auch einfach hin und fallen dann mal schneller oder etwas weniger schnell in Trance, während Kai Mügge sich überwiegend einer Atemtechnik bedient um in Trance zu fallen. Von aussen mitbekommend ist das etwas dramatischer und intensiver - zumindest für mich -, bis dann zumeist Klopfgeräusche in der Decke oder in den Wänden entstehen, und auf diese Weise, die Kräfte ihre Präsenz und Anwesenheit ankündigen. Und wenn dann die Trance-Persönlichkeit in Form von Hans Bender durchkommt und die Menschen anspricht, ist auch die Atmung wieder normal, bzw. geht in eine spezielle und etwas pfeifende Atmung über und die an die Trance-Persönlichkeit gekoppelt scheint. Hans Bender als Sprecher und Teil der im Hintergrund agierenden 'Alchemisten-Gruppe', führt dann durch die Séance und gibt z.B. Anweisungen und Erklärungen.

 

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Der äussere Rahmen und Ablauf um die Séancen herum, ist in diesen über zwei Jahren gleich geblieben, bzw. hat sich zum Schutze des Mediums, eher noch etwas verschärft und konkretisiert. Andererseits, und mit dem entstehen in Basel einer Gruppe von 'MehrfachteilnehmerInnen', fallen zwischenzeitlich die gegenseitigen Kontrollen speziell während der Séancen milder aus. Hier geht es dann fast schon familiär zu, man kennt sich mittlerweilen etwas, alle sind sehr an der physikalischen Medialität interessiert und haben teilweise sogar eigene Zirkel gegründet, und jeder ist bemüht das seine beizutragen, damit es ein guter und erfolgreicher Abend wird. Aber es gibt bei den Séancen niemals eine Garantie, dass diese ein voller Erfolg wird, manchmal werden Experimente angekündet die dann nicht (ganz) gelingen, an manchen Séancen gibt es viele Phänomene, dann wieder etwas weniger. Manchmal liegt es vielleicht an der Tagesbefindlichkeit des Mediums, denn dieses ist auch nur ein Mensch, dann können die Gruppenzusammensetzungen nicht so ideal sein, die Leute gehen innerlich kaum mit, sind verhalten in ihrem Gesang und Mitsingen und was aber eigentlich alles mithelfen soll, die Energie für die Phänomene zu generieren. Dann aber gibt es Séancen wie die letzte die ich erlebt habe, die sind dann einfach nur beeindruckend ................... !

 

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