10 Séancen mit Kai und Julia Mügge 1

Jetzt im März 2016 hatte ich meine 10te Séance mit Kai und Julia Mügge, ein guter Zeitpunkt um diese in einer etwas grösseren Gesamtheit Revue passieren zu lassen, und im speziellen etwas von und über die 10te Séance zu schreiben. Zehn Séancen sind grundsätzlich keine grosse Anzahl, da sie jedoch über eine Zeit von über 2 Jahre hinweg stattgefunden haben, habe ich doch einen ganz kleinen Einblick darin erhalten, wie sich ein physikalisches Medium und seine Arbeit (von aussen beobachtet) in diesem Zeitraum entwickelt. Obwohl ich mich mittlerweilen Kai und Julia Mügge im Herzen freundschaftlich verbunden fühle, so kennen wir uns aber doch nur flüchtig und wissen über den Rahmen der Séancen-Zusammenkünfte hinaus, kaum etwas voneinander. Und doch hat mich die Begegnung mit diesen zwei Menschen, jeder auf seine ganz eigene Weise und innerhalb der physikalischen Medialität, bisher am meisten beeinflusst. Inspiriert haben mich zwar auch andere physikalische Medien - sowohl auf gute wie kritische Weise -, und an deren Séancen oder Zeremonien ich zwischenzeitlich teilnehmen konnte. Aber es ist die Hingabe an die physikalischen Medialität, den Kräften dahinter und den Menschen darum herum, sowie die Linie oder der (angedeutete) rote Faden darin, die dieses Pärchen und deren Arbeit, für mich persönlich besonders interessant und anregend gemacht hat.

 

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Ich bin ja eigentlich eher ein Spätzünder was die physikalische Medialität anbelangt, verglichen damit, wie lange diese schon im Basler Psi-Verein und somit an meinem Wohnort angeboten wird. Zwar habe ich von diesen Séancen schon länger gewusst, habe in meiner Kindheit selbst mehrfach solche Erfahrungen gemacht, und in meinen jungen Jahren, war ich fasziniert von den Geschichten und Fotos über die physikalische Medialität. Aber ich musste zuerst in meinem Leben an einem inneren und äusseren Ort ankommen, wo dann ein Platz für die physikalische Medialität entstehen, und wo sie sich nahtlos in all das einfügen konnte, was ich mir bisher schon erarbeitet hatte. Dann aber war es, als ob sich ein Puzzleteil an diesen seinen vorbestimmten Platz einfügte und wo es schon lange ganz natürlich hingehört hat, und dabei all das erweiterte und bereicherte, was schon zuvor vorhanden war. Ja, selbst wenn ich oder wir in unserem Zirkel und mit der physikalischen Medialität, keinen offensichtlichen Erfolg haben sollten, gehen für mich mittlerweile so viele kraftvolle Impulse davon aus, dass ich bisher in jeder Hinsicht nur profitiert und gewonnen habe. Aber möglich wurde dies durch meine allererste Séance bei und mit Kai und Julia Mügge, und die für mich anfänglich ein beängstigendes und etwas einschüchterndes Erlebnis war, aber doch gleichzeitig total eingeschlagen hat.

 

Ich weiss noch wie ich Kai und Julia Mügge zum ersten mal gesehen habe, sie nebeneinander gesessen sind, ich mir aber doch nicht sicher war, ob diese zwei zusammen gehören oder nicht. Da war auf der einen Seite dieser grosse Mann, der in einer gewandten und differenzierten Sprache mit seinen Gedanken, Erlebnissen und Erfahrungen zur physikalischen Medialität den Raum füllte, während da diese eher kleine, sympathische und zurückhaltende Frau neben ihm sass. Zu Anfang ruhten dann meine interessierten Blicke sogar mehr auf ihr als auf ihm, denn im Laufe der Jahre hatte ich es mir in meinen Ausbildungsgruppen zur Gewohnheit werden lassen, bei den verschiedenen Menschen nach ihrer jeweils einzigartigen Art der Medialität Ausschau zu halten. Jede Form der Medialität äussert und zeigt sich auf ihre Weise - hat eine 'Signatur' und einen 'Geschmack' -, und die häufig auch an die Elemente gebunden ist. Bei physikalischen Medien konnte für mich z.B. mittlerweile feststellen, dass sie u.a. häufig einen 'ozonartigen' feinstofflichen Geschmack um sich haben. Bei Julia war es nun aber etwas, dass ich zwar hin und wieder 'sehe', das aber nicht so häufig vorkommt, aber auch mit einer Form der Manifestation zusammenhängt. Von daher war ich und bin ich, immer noch fasziniert von diesem Paar und wie es sich für mich in seiner inneren und äusseren (energetischen) Art ergänzt.

 

Aber wie schon gesagt, ich kenne dieses Paar sonst nicht näher und möchte sie auch nicht idealisieren, da sie auch nur Menschen sind und somit vermutlich ihre Schwächen haben. Aber wenn ich sie bei der Arbeit sehe, dann haben mittlerweile beide meinen Respekt gewonnen: er, wie er sich für diese Arbeit zur Verfügung stellt und uns alle rundherum dabei unterstützt, dass wir unseren Blickwinkel erweitern können, sie, indem sie alles managt und für den möglichst reibungslosen Ablauf vor, während und nach den Séancen sorgt. Respekt und Wertschätzung meinerseits!! Und ich gehe davon aus, dass die Freude und Dankbarkeit an dieser physikalisch-medialen Arbeit bei anderen Menschen ebenfalls überwiegt, aber ich habe in diesen letzten zwei Jahren auch anderes mitbekommen. Dass man zweifelt und sich kritische Gedanken macht, das kann ich verstehen und geht mir nicht anders, aber ich habe in dieser Zeit auch Menschen einigen Unsinn reden hören. Auch, dass man mit dem allem nichts zu tun haben will und dem Ganzen misstraut kann ich verstehen, aber ziemlich fragwürdig finde ich jene die über etwas urteilen und kritisieren, von dem sie zumeist gar keine Ahnung haben. Es gibt sogar noch schlimmere Formen, und all das müssen diese zwei Menschen ebenfalls aushalten und tragen können, wenn sie sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit aussetzen und regelmässig präsentieren.

 

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Und mit diesen zwei Menschen also erlebte ich meine erste Séance und meine erste Erfahrung mit der physikalischen Medialität, etwas von dem ich nie geglaubt hätte, dass ich es je in dieser Form erleben würde. In einem eher kleinen Raum mit weiteren Menschen ganz eng zusammen sitzend, zumeist die Hände haltend und dazu singend, war ich nicht nur aufgeregt, sondern wurde mit der ganzen Bandbreite von Ängsten in mir konfrontiert, wie ich sie schon in meiner Kindheit erlebt habe. Das ist über diese zwei Jahre eine heilsame Therapie geworden, ich konnte mich diesen Ängsten stellen die ich damals durchlebt habe, konnte mich nun in Ruhe und ganz bewusst ähnlichen Kräften und Energien aussetzen die mich damals so verängstigt haben. Aber ich fing es an zu geniessen wenn mich die 'Geister' anfassten und berührten, brach in grosse Freude und Aufregung aus wenn die Lichtlein erschienen und durch den Raum rassten, wenn die Trompeten ihre Kreise zogen und die 'Kräfte' mit den Instrumenten spielten. Ich erlebte dort ebenfalls die ersten Apporte von Steinen, die damals noch ähnlich wie Halbedelsteine aussahen, oder die Apporte von kleineren Figürchen aus Metall für einzelne Menschen im Kreis, und die scheinbar ganz speziell für die Leute 'gemacht' worden sind. Ohhh, wie gerne hätte ich (damals) auch ein solches erhalten, aber dazu ist es nie gekommen!

 

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(Weiter zu Teil 2)

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