Gedanken zu Sensitivität, mentale und physikalische Medialität - und Blütenessenzen 7


 PHYSIKALISCHE MEDIALITÄT


Ist schon die Entwicklung und Entfaltung von Sensitivität und mentaler Medialität ein äusserst interessantes und unendliches Gebiet, dann ist die Beschäftigung und die Auseinandersetzung mit physikalischer Medialität so etwas wie das Tüpfelchen auf dem i. Allerdings möchte ich hier etwas differenzieren, denn zur physikalischen Medialität werden auch schon die Arbeit mit dem Tischchen-Rücken, Oui-Ja-Board, mit der Planchette, und ähnliches mehr gezählt. Ich persönlich beziehe mich hier aber einzig auf die Form von physikalischer Medialität und Arbeit, die zumeist in vollkommener Dunkelheit oder Rotlicht stattfindet, und bei der unmittelbar mit 'Verstorbenen' und 'Geistern', oder je nach Betrachtungsweise, mit inner- und ausserpsychischen 'Kräften' zusammengearbeitet wird. Innerhalb solch einer Séance oder Zeremonie, finden dabei unterschiedliche 'energetisch-physikalische' Phänomene, Manifestationen und Materialisationen statt, die gesehen, gehört, gerochen, gespürt oder auch gefühlt werden können.

 

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Es wäre nun schön sagen zu können, dass es eine Blütenessenz gibt, die dabei unterstützt diese Phänomene als solches hervorzubringen, aber eine solche ist mir (bisher) nicht bekannt. Allerdings gibt es eine Bach-Blüte die den Einzelnen u.U. dabei unterstützen kann, einen Abschnitt des Weges zur physikalischen Medialität zu ebnen oder zu glätten. Dabei muss man sich einen Moment gewahr werden, dass ein überwiegender Teil dieser Arbeit in vollkommener Dunkelheit stattfindet und diese dazu benötigt wird, das Phänomen als solches hervorzubringen. Jedoch ist dieses keine neuzeitliche Erscheinung, denn schon bevor es den westlichen Spiritualismus gegeben hat, und aus diesem die physikalische Medialität hervorging wie wir sie kennen und überwiegend praktizieren, gab es zum Beispiel und vermutlich schon hunderte Jahre zuvor, die Yuwipi-Zeremonie bei den amerikanischen Lakota-Indianer. Aber hier wie dort, findet die Séance oder die Zeremonie unter ähnlichen Grundbedingungen und in vollkommener Dunkelheit statt, was sich einzig unterscheidet oder unterscheiden kann, ist der Fokus und Ausrichtung innerhalb der jeweiligen Gruppe und Aktivität. Das ist jedoch ein anderes Thema, und hat mit der Entwicklung der physikalischen Medialität an sich nur bedingt zu tun.

 

Eine der Blütenessenzen, die zu den heiligen und heilenden Kräfte der Nacht und Dunkelheit gehört, ist die Bach-Blüte ASPEN. Auf ihrer 'Ausdrucksebene' gibt es eine gegensätzliche und doch verbindende Symptomatik, denn in ihrem Kern dreht es sich immer um das 'dunkle Tor zum Unbewussten'. Diesbezüglich ist ASPEN nahe verwandt mit CLEMATIS, aber während letztere symbolisch ausgedrückt die Tagseite des Unbewussten verkörpert, ist ASPEN die Nachtseite desselbigen. Allerdings hat das nichts mit 'gut' oder 'böse' zu tun, so wie man nicht sagen kann, dass der Tag besser und die Nacht schlechter ist, sondern wir haben es hier einfach mit unterschiedlichen Qualitäten, Aspekten und Kräften, und damit aber auch mit verschiedenen Möglichkeiten zu tun. Jedoch aus offensichtlichen, aber auch aus evolutionspsychologischen Umständen und Hintergründen, fühlen wir uns zumeist im Tageslicht sicherer und geborgener, während wir die Nacht schneller einmal als unheimlich und bedrohlich erleben können. Bei Tag vermittelt uns die visuelle Wahrnehmung eine Übersicht, und damit eine gewisse Kontrolle, Sicherheit und Geborgenheit. Die Nacht hingegen bringt eine Beschränkung des Sichtbaren mit sich, und damit ein Verlust an Kontrolle über mögliche Gefahrenquellen und Bedrohungen.

 

Diese Form der Angst wird als Nacht-Angst (Nyktophobie) bezeichnet, aber während wir vom Kopf her deren geschichtliche und physischen Aspekte und Hintergründe noch nachvollziehen können, wird es schwieriger wenn wir mitbekommen oder selber erleben, dass diese Angst ebenfalls über das Alltägliche hinausgehen kann. Dann fürchten wir uns nicht nur vor möglichen Überfällen in dunklen Gassen, Vergewaltigern hinter dichten Gebüschen, Einbrechern auf unserem Balkon, oder vor wilden Tieren auf einer Nachtwanderung, sondern diese Ängste überschreiten auch die weltliche Grenze. Dann fürchten wir uns auf den Estrich oder in den Keller zu gehen, wir haben Angst vor Geistern, dem Teufel, vor Dämonen, Vampiren, Werwölfen und ähnlichem mehr, ebenso erfüllt uns der Gedanke an den Tod und Sensenmann mit grossem Unbehagen, sowie wir Strafen von göttlichen Gewalten befürchten. All dies gehört zur Bach-Blüte ASPEN, die das Wesen der 'unheimlichen Angst' und der 'irrationalen Angst' repräsentiert, im Gegensatz zur Blütenessenz ROCK ROSE, bei der es immer um tatsächliche, fassbare und reale Ängste und Gefahren geht. Jedoch und wie schon angesprochen, verkörpert diese Essenz auch den Gegenpol, und dass man somit die 'Kraft der Nacht' förmlich sucht.

 

So hat diese Blütenessenz auch zu all jenen Menschen einen Bezug, die es lieben Friedhöfe zu besuchen und sich mit dem Tod zu beschäftigen, die gerne unheimliche Orte und Gebäude aufsuchen, die eine Vorliebe für Horrorfilme und Geister-Geschichten haben, oder die Nacht lieben und gerne in der Dunkelheit unterwegs sind. Dann die Gothic-Szene in Teilaspekten ihrer Ausdrucksformen, hat eine besonders starke Affinität zu dieser Bach-Blüte, aber ebenso die physikalische Medialität und die Magie. Die mentale Medialität und mentale Magie, gehören jedoch aus diesem gesonderten Blickwinkel betrachtet zum 'absteigenden Energiefluss' und der Oberwelt, zum Element Luft und Feuer, zur Tagseite, u.a. zur Blütenessenz CLEMATIS, und zum Archetyp des 'weisen Zauberers' oder der 'weisen Zaubererin'. Anders die physikalische Medialität und jener Magie, die dem Element Erde und Wasser zugehörig ist, zum 'aufsteigenden Energiefluss', der Unterwelt und damit zur Nachtseite gehört, und mehr dem Archetyp des Schamanen und Hexers, sowie der Schamanin und Hexe entspricht. Das ist natürlich eine Grobeinteilung, jedoch erfordert gerade das Einlassen und Durchschreiten der Türe zur 'Nachtseite des Unbewussten', eine besondere Unerschrockenheit und Hingabe.

 

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Und hier ist nun jener Punkt und Aspekt, wo uns bei der Entfaltung der physikalischen Medialität die Blütenessenz ASPEN besonders helfen und unterstützen kann, denn es braucht einen gewissen Mut sich auf das Unbewusste und die Kräfte der Dunkelheit wirklich einlassen zu können. Jeder Schritt dabei, ist ein Schritt in das Unbekannte und das Unsichtbare, und auch hier könnte - symbolisch gesprochen - hinter jeder Ecke oder jedem Busch eine Gefahr lauern, und hier bringt und vermittelt ASPEN den nötigen Mut, sich auf das Nicht-Sichtbare einzulassen.

 

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