Gedanken zu Sensitivität, mentale und physikalische Medialität - und Blütenessenzen 2


SENSITIVITÄT UND MENTALE MEDIALITÄT

 

Wenn sie ihre weltlichen und spirituellen Fähigkeiten, Gaben und Talente entwickeln wollen, entfalten sich viele Menschen überwiegend im Bereich der mittleren und oberen Welt, und speziell wenn es um spirituelle Aspekte geht, konzentrieren sie sich überwiegend auf das 'von oben'. Erstaunlicherweise wird das 'von unten' dabei kaum oder gar nicht beachtet, obwohl es für die Entfaltung auf der Erde und mit der Erde - materiell wie spirituell -, die wichtigste Ebene, und den 'wahren' roten Faden für das eigene Leben und die persönliche Entfaltung liefert.

 

Im spiritistischen Bereich fängt das schon mit der Entfaltung der Sensitivität an, wo man den Fokus auf die Erweiterung und Öffnung seiner fünf Sinne legt - das Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen -, woraus sich dann Hellhören, Hellsehen, Hellfühlen, etc., ergibt. Das ist keineswegs falsch, sondern kann gut ausgebildet das Leben enorm erweitern und interessant gestalten. Die Art der Anwendung jedoch gehört überwiegend zum Bereich der oberen Welt, auch wenn die Wirkung sich in die mittlere Welt und somit in diese Welt erstreckt.

 

Wesentlich anspruchsvoller wird es, wenn Sensitivität und Sensibilität im Alltag zur Anwendung kommen, es wird unmittelbarer und direkter, und es kann einem viel näher gehen, als ausschliesslich 'distanziert' und 'entfernt' aus der Oberwelt zu agieren. Offen und empfänglich sein für sein Umfeld, ebenso für seine eigenen inneren Bewegungen, seine Wahrnehmung und Beobachtung schulen, da sein, präsent sein und angemessen und achtsam reagieren können, das gehört u.a. zur Entfaltung der Sensitivität, Sensibilität und Achtsamkeit in der Mittelwelt.

 

Aber um der Kraft der Mittelwelt und dem Leben wirklich standhalten zu können, braucht es vor allem die Unterwelt und eine Verwurzelung darin. Dazu hilft es vielleicht, einen weiteren Punkt zuerst zu verstehen und indem wir bewusst registrieren, dass vier der fünf Sinne über den Kopf laufen. Sehen, Hören, Schmecken und Riechen, und ebenfalls deren Formen der Hellsinne, sind am und über den Kopf angesiedelt, und auch wenn wir etwas ansehen und in etwas hineinsehen, etwas hören und in etwas hineinhören können, etc., geschieht dies immer 'von aussen'.

 

Das 'von aussen' und das 'von oben' gehören zusammen, zum 'männlichen' und 'absteigenden Energiefluss' und verbinden die Oberwelt und Mittelwelt. Der fünfte Sinn jedoch und sein Hellsinn - das Fühlen/Empfinden und Hellfühlen/Hellempfinden -, nimmt den ganzen übrigen Körper ein und einzig dieser kann uns vermitteln, wie sich etwas 'von innen' anfühlt. Dieses 'von innen' und das 'von unten', gehören zusammen zum 'weiblichen' und 'aufsteigenden Energiefluss' und verbinden die Unterwelt mit der Mittelwelt.

 

Liebe aus strahlenden und glücklichen Augen zu 'sehen' (von aussen), ist etwas anderes als Liebe selbst zu spüren und unmittelbar zu erfahren (von innen). Die eigenen Wurzeln spüren zu können, ist ebenfalls nur über das Fühlen und Empfinden möglich, seine Wurzeln sehen zu können oder darüber nachzudenken, eröffnet diesen Zugang nicht. Der Zugang zur Unterwelt ist somit ein ganz anderer als jener zur Oberwelt, da diese zwei Welten grundlegend verschieden sind, jedoch auf die obere Welt sind wir kulturell und gesellschaftlich einfach besser konditioniert.


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 SCLERANTHUS - UNTERWELT

Scleranthus und Cerato, zwei von Dr. Edward Bach gefundene Blütenessenzen, sind wie Geschwister, Pendants und Ergänzungen, Cerato eröffnet den Zugang zur Oberwelt, während Scleranthus die Türe zur Unterwelt öffnet, weitet und ausbildet. Scleranthus ist eine Essenz die stark mit dem Element Erde und mit der Erde selbst verbunden ist, und wirkt insbesondere auf die Innenwelt und das Bauchwissen ein. Mit Unterstützung von Scleranthus kommen wir einerseits mit der Kraft des EMPFINDENS in Kontakt, sowie dieses ausgebildet wird. Anderseits lernt sie uns, wie wir das Empfinden einsetzen können, um 'das Wissen' das in unserer Innenwelt angelegt ist zu öffnen, ebenso wie wir auf diese Weise Zugang zur Unterwelt erhalten.

 

Auf der 'Ausdrucksebene' wird Scleranthus ursprünglich bei Menschen eingesetzt, die sich u.a. nicht oder schlecht entscheiden können. Jedoch geht es hier nicht um Kopfentscheidungen - was zum Bereich von Cerato gehört -, sondern um Bauchentscheidungen, um die Fähigkeit in Einklang mit seinem inneren Wissen und wahren Sein entscheiden zu können. Dieses wahre Wissen beruht auf dem wer und was wir wirklich sind, dieses Wissen kann nicht gedacht oder ausgedacht werden, es ist natürlich in uns angelegt und eingespeichert, und kann uns nur 'von innen' zufliessen. Es ist dies ist eine Form der Sensitivität die 'von unten' und aus der Wurzel eröffnet werden muss, und Scleranthus unterstützt diese zu entdecken und zu entwickeln.

 

CERATO - OBERWELT

So wie Scleranthus die Schnittstelle von Mittelwelt und Unterwelt ist, so ist Cerato die Schnittstelle von Mittelwelt und Oberwelt, eröffnet den Zugang zu den oberen Welten, aktiviert, stärkt und erweitert Intuition, und gibt höhere und tiefere mentale Einsicht. So wie Scleranthus das 'von unten' und 'von innen' öffnet und stärkt, so öffnet und stärkt Cerato das 'von oben' und 'von aussen', ist jedoch der Zugang zur eigenen Intuition abgeschnitten, dann vertraut man seinen eigenen Inspirationen und Einsichten nicht. Auf der 'Ausdrucksebene' sucht man dann z.B. regelmässig Rat bei anderen Menschen, liest ständig neue Bücher, oder will durch Medien und Geistwesen, DAS richtige Wissen bekommen das absolute Gewissheit und Sicherheit gibt. 

 

Da wo Scleranthus auf das Bauch- und Basiszentrum, insbesondere auf den Bauch selbst, das Becken, die Beine und Füsse einwirkt, und so eine Verbindung zur Erde schafft, wirkt Cerato auf das Stirn- sowie Kronenzentrum und auf das Gehirn ein, und schafft eine Verbindung zum Himmel und zu 'höheren' Welten. Aber damit Cerato seine sensitiven, medialen und inspirierten Fähigkeiten nicht nur für das Aussen einsetzen kann, muss es bei einer gesunden Entwicklung und für sich selbst, auf Scleranthus und das eigene Innen aufbauen. Nur der Kontakt zu den eigenen Wurzeln, zu seinem inneren Wissen und Sein, eröffnet den roten Faden für seinen Lebensweg, und gibt damit Cerato und dem Kopf, eine Ausrichtung und einen klaren Fokus.

 

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